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Rosenkrieg zwischen Amber Heard und Johnny Depp noch nicht zu Ende

Pile of vintage TV with one in standby. TV channels concept

Inzwischen ist es drei Jahre her, dass die Scheidung von Amber Heard und Johnny Depp rechtkräftig wurde. Doch die Nachwirkungen der Kurzzeitehe beschäftigen die Gerichte bis heute.

Das Ende der Ehe mit Amber Heard brachte Johnny Depp 2016 massiv in die negativen Schlagzeilen. Mittlerweile hat sich die Lage in der Öffentlichkeit beruhigt, aber die Gerichte müssen sich bis heute mit den Auseinandersetzungen zwischen den einstigen Eheleuten beschäftigen. Das beweist eine aktuelle Entscheidung eines Gerichts in Virginia.

Johnny Depp darf seine Verleumdungsklage gegen Amber Heard weiter verfolgen

Im aktuellen Verfahren fordert der Schauspieler Schadenersatz von seiner Ex-Frau aufgrund von Äußerungen, die im Dezember 2018 in der Tageszeitung „Washington Post“ veröffentlicht wurden. Darin hatte Amber Heard behauptet, massiv attackiert worden zu sein, nachdem sie sich offen dazu bekannt hatte, zu den Missbrauchsopfern in der Medienbranche zu gehören. Sie warf dem System vor, VIPs zu schützen, die sich bei Übergriffen zu den Tätern zählen. Den Namen ihres Ex-Ehemannes hatte sie dabei nicht explizit benannt. Aus dem Kontext ging jedoch hervor, dass sich die Vorwürfe nur auf Johnny Depp beziehen konnten. Diesen Standpunkt von Depps Anwalt Adam Waldman bestätigte nun der Richter Bruce D. White in drei Klagepunkten. Er lehnte den von Amber Heards Anwältin Roberta Kaplan auf eine Abweisung der Klage ab. Nun wird das Gericht Beweise erheben und das Verfahren von einer Jury entscheiden lassen. Heards Anwältin kündigte in einem Statement an, Beweise für einen Missbrauch ihrer Mandantin durch Johnny Depp vorlegen zu können.

Wie steht es aktuell um Johnny Depp?

Zeitweise sah es so aus, als ob sich der Schauspieler nach der Scheidung von Amber Heard mental im freien Fall befand. Verwunderlich war das nicht, denn zeitgleich stritt er sich mit seinem nunmehr ehemaligen Finanzverwalter. Dort musste sich Johnny Depp gegen den Vorwurf wehren, dem Steuerberater Geld in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags zu schulden. Letztlich stellte sich die Beweislage genau umgekehrt dar. Im Herbst 2019 brachte ein Freund des Schauspielers das Gerücht auf, Johnny Depp ginge es so schlecht, dass er um sein Leben fürchten müsse. Wer den Film „Minamata“ gesehen hat, dürfte den wahren Grund für die Abmagerung und die Veränderung des Aussehens kennen. Der Schauspieler wollte die Figur des W. Eugene Smith so realistisch wie möglich auf die Leinwand bringen. Genau das ist ihm auch gelungen. Sollte es durch die Coronavirus-Krise keine Verzögerungen geben, ist Johnny Depp im Jahr 2021 im dritten Teil von „Fantastic Beasts“ als Gellert Grindelwald zu sehen.

Quelle: Deadline Hollywood