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Nudel-Rückruf: Diese Nudeln sollten Sie nicht verzehren

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Ein Hersteller von Nudeln warnt Verbraucher eindringlich vor dem Verzehr eines seiner Produkte. In bestimmten Fällen kann Lebensgefahr beim Verzehr drohen.

Konkret geht es um glutenfreie Nudeln, die vor allem von Menschen mit Glutenunverträglichkeit gerne als Alternative genutzt werden, um den Nudelgenuss nicht ganz aufgeben zu müssen. Im schlimmsten Fall kann der Verzehr der Nudeln zu einem lebensgefährlichen Schock führen.

Um welche Nudeln geht es bei dem aktuellen Rückruf?

Im aktuellen Fall geht es um die „Buckwheat noodles with sweet potato“ vom Hersteller „TerraSana“. Bei dem Produkt wurde ein gesetzlicher Grenzwert nicht eingehalten, der vorgeschrieben ist, um ein Produkt als „glutenfrei“ zu bezeichnen. Dieser liegt bei 20 ppm, also 20 Milligramm pro Kilogramm. Bei den vom Rückruf betroffenen Nudeln konnte dieser Grenzwert nicht eingehalten werden.

Betroffen sind alle Packungen mit 250 Gramm Inhalt und der Artikel-Nr. 270.3150 sowie dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.06.2022.

Nudeln sind nicht generell gefährlich

Der Rückruf bezieht sich lediglich darauf, dass die Nudeln nicht glutenfrei sind. Gesunde Menschen können die Nudeln daher ohne Bedenken verzehren. Lediglich Personen mit einer bestätigten Zöliakie sollten den Rückruf ernstnehmen. Bei ihnen kann eine Aufnahme von Gluten im schlimmsten Fall zu Epilepsie oder Nervenstörungen führen. In der Regel entdeckt man die Glutenunverträglichkeit zwischen dem 20. bis 60. Lebensjahr, vereinzelt wurde sie aber auch schon bei Säuglingen festgestellt.

Kunden, die die betroffenen Nudeln gekauft haben, sollen diese in der jeweiligen Verkaufsstelle umtauschen. Alternativ können die Produkte auch direkt an den Hersteller zurückgesendet werden. Eigens dafür hat das Unternehmen eine Hotline unter 0031-172 50 33 33 eingerichtet. Kunden können auch via E-Mail unter info@terrasana.nl Kontakt aufnehmen.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit