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Fake News der anderen Art: Hunderte Promis plötzlich tot?

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Ein Versehen des französischen Radiosenders RFI hat zu massivem Aufruhr geführt. Der Sender hatte nämlich etliche Nachrufe über Prominente veröffentlicht, die aber noch gar nicht tot sind.

Die meisten Medien veröffentlichen kurz nach dem Tod von Prominenten einen ausführlichen Nachruf auf die jeweilige Person. Dabei ist es üblich, dass man die Nachrufe vorbereitet, um möglichst schnell auf einen etwaigen Todesfall reagieren zu können. Problematisch aber ist es, wenn die so vorbereiteten Nachrufe plötzlich online sind, obwohl die Person noch lebt. Genau das ist jetzt aber dem französischen Radiosender RFI passiert.

Queen Elizabeth II., Schauspielerin Brigitte Bardot und Fußballer Pelé leben doch noch

Der Sender Radio France Internationale (RFI) hatte am Montag versehentlich Hunderte Nachrufe veröffentlicht, darunter auch Nachrufe für die Schauspielerin Brigitte Bardot, die Queen Elizabeth II. oder den Fußballer Pelé. Sofort nach Bekanntwerden der Panne kam die Entschuldigung des Senders, in der er auf ein technisches Problem verwies. Die Fans der jeweiligen Persönlichkeiten konnten also nochmal aufatmen.

In der Entschuldigung hieß es zudem, dass Journalisten die Nachrufe vorschreiben, um auf einen tatsächlichen Todesfall möglichst schnell reagieren zu können. Bereits am Abend waren die fehlerhaften Nachrufe dann auch wieder von der Website des internationalen Senders verschwunden.

Nachrufe sorgten für großes Aufsehen

Trotzdem war bis dahin der Schaden schon angerichtet, denn gerade in den sozialen Medien hatten die Nachrufe für großes Aufsehen gesorgt. Die Reaktionen reichen von Verwirrung über Unverständnis bis hin zu Spott.

Neben den bereits genannten Persönlichkeiten wurden von RFI aufgrund der Panne versehentlich auch der Schauspieler Clint Eastwood, der einstige US-Präsident Jimmy Carter, die Schauspielerin Sophia Loren und Ayatolla Ali Chamenei, das geistliche Oberhaupt des Iran, für tot erklärt.

Quelle: AFP