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NOAA und Rick Scott warnen vor Hurrikan „Michael“ | Alltagsmagazin.de

NOAA und Rick Scott warnen vor Hurrikan „Michael“

Über dem Golf von Mexiko ist mit Hurrikan „Michael“ ein Sturmtief unterwegs, welches in der Nacht vom 9. zum 10. Oktober 2018 im Norden von Florida auf Land treffen wird. Erste Evakuierungen wurden bereits angeordnet.

Vor dem Eintreffen von Hurrikan „Michael“ wird sich im Norden von Florida sowie in Teilen von Georgia und Virginia sowie in South Carolina die Gefahr von Tornados massiv verstärken. Außerdem werden erhebliche Flutwellen prognostiziert.

Welche konkreten Daten zu Hurrikan „Michael“ gibt es?

In den nächsten Tagen werden im westlichen Kuba Regenmengen um die 200 Liter pro Quadratmeter erwartet. Die höchsten Regenmengen mit bis zu 300 Liter werden für den Süden von Virginia, den Süden von Carolina und den Norden von Florida angekündigt. Es ist also allein durch den Regen mit lolkalen Überschwemmungen und Sturzfluten zu rechnen. Auch konkrete Daten zu der zu erwartenden Flutwelle hat die National Oceanic and Atmospheric Administration bereits veröffentlicht. Am Indian Pass und am Cedar Key in Florida wird die Flutwelle eine Höhe von bis zu 3,60 Metern haben. In Okaloosa und dem Walton County treibt der Hurrikan „Michael“ eine Flutwelle von bis zu 3,00 Metern an Land. Am Crystal River werden bis zu 2,40 Meter über normal erwartet. Aufgrund des Verlaufs der Küstenlinie ist die Gefahr groß, dass die Fluten bis weit ins Landesinnere vordringen. Vor allem an den Flussläufen ist Vorsicht geboten. Nach den Angaben des Miami Herald können die Flutwellen in den Flussbetten bis zu 40 Kilometer hinter den Flussmündungen noch zu spüren sein.

Wie entwickelt sich der Hurrikan „Michael“ in den nächsten Stunden?

Ein Beobachtungsflugzeug der Air Force hat im Inneren des Hurrikans Windgeschwindigkeiten von 175 Kilometern pro Stunde gemessen. Die Meteorologen gehen davon aus, dass sich der Hurrikan „Michael“ in den nächsten Stunden noch verstärken wird. Das heißt, beim Landfall dürften die Windgeschwindigkeiten noch höher sein. Ein großes Problem ist, dass sich der Hurrikan mit rund 20 Kilometern pro Stunde ziemlich langsam bewegt. Derzeit zieht er in Richtung Norden. Nach dem Landfall wird er in Richtung Nordosten umschwenken. Floridas Gouverneur Rick Scott forderte im Verlauf des Dienstags die Bevölkerung der gefährdeten Gebiete auf, sich in sichere Regionen zu begeben.

Quelle: NOAA, Miami Herald