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Neue Technik für die Polizei: Explorer und Explorer Tactical

Als Entwickler hinter den Kamerakugeln Explorer und Explorer Tactical steckt ein Startup-Unternehmen namens Bounce Imaging. Auf deren Homepage kann der Kameraball zum Werfen inzwischen schon samt Zubehör bestellt werden. Die „Tactical Throwable Cameras“ kosten in der Basisversion 1.495 Dollar. Die Spezialedition für die Polizei wird zum Preis von 2.495 Dollar angeboten. Beide Versionen sollen ab Juli 2015 bereits ausgeliefert werden. Als Zubehör sind ein Halte- und Rückholseil, eine Stange zum Platzieren in Hohlräumen sowie ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder von Fahrzeugen erhältlich.

Die technische Ausstattung der Explorer-Kamerakugel

Die Kamerakugeln der Explorer-Serie sind gerade einmal so groß wie ein handelsüblicher Tennisball. Dennoch sind sie mit einem halben Dutzend WVGA-Minikameras ausgestattet, die Bilder in s/w liefern können. Die Bilder werden von einer App auf einem Tablet oder einem Smartphone in ein Panoramabild umgerechnet. Diese App steht derzeit für die Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung. Die Übertragung der Aufzeichnungen ist nach den technischen Datenblättern über eine Distanz von bis zu zwanzig Metern möglich. Die zwei vom Nutzer komfortabel austauschbaren Lithium-Ionen-Akkus bieten eine Betriebszeit von bis zu dreißig Minuten. Pro Sekunde kann der Kameraball in Kooperation mit der App ein 360-Grad-Pamoramabild liefern. Für eine gute Sicht kann der Nutzer zwischen der Aktivierung der weißen LED-Lichter mit einer Leistung von 240 Watt oder einer Infrarotausleuchtung wählen. Der Kameraball Explorer übersteht Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe auf harte Böden. Darauf gibt Bounce Imaging eine einjährige Garantie.

Wer steckt hinter der Entwicklung von Explorer und Explorer Tactical?

Der Erfinder des Explorer-Kameraballs ist Francisco Aguilar. Er räumte für den Explorer und den Explorer Tactical mehrere Gründerpreise ab. Sein ursprünglicher Gedanke bei der Entwicklung war es, mit den Kamerabällen den Rettungsdiensten die Arbeit zu erleichtern, die nach Unglücken und Naturkatastrophen nach Überlebenden in schlecht oder nicht zugänglichen Hohlräumen suchen. Nun werden jedoch die ersten hundert Exemplare des Explorer Tactical an die Polizei ausgeliefert. Damit ist es möglich, sich vor dem Betreten von Gebäuden einen Überblick über die Lage im Inneren zu verschaffen.

Quelle: bounceimaging.com