Nachrichtendienst Business Wire nach Hackerattacke wieder stabil

In der ersten Februarwoche 2018 gab es bei einem der größten amerikanischen Online-Newsportale immer wieder verzögerte Reaktionen und Ausfälle. Der Grund dafür war, dass auf das von Warren Buffett betriebene Portal Business Wire ein massiver Hackerangriff verübt wurde. Nun konnten die Hacker ausgeschaltet und der Betrieb des Newsportals stabilisiert werden.

Schon seit dem 31. Januar 2018 war Business Wire angegriffen worden. Richard DeLeo, der Chef des Nachrichtenportals, gab in einem offiziellen Pressestatement an, dass die Hacker das Prinzip Denial of Service nutzten. Dabei werden die Server von Bots mit Massenanfragen gezielt überlastet.

Wie reagierte Business Wire auf die Hackerattacke?

Durch solche Hackerangriffe entstehen erhebliche Verzögerungen bei der Auslieferung der Inhalte, die von den normalen Nutzern angefordert werden. Auch komplette Serverausfälle können mit einer Denial-of-Service-Attacke verursacht werden. Die Führungsetage des Nachrichtendienstes reagierte deshalb sofort und holte sich die Unterstützung externer Experten für Cyber-Sicherheit. Sie implementierten zusätzliche Funktionen in die Firewall der Server, über welche die Dienste Business Wire zur Verfügung gestellt werden. Richard DeLeo betonte in seinem Statement, dass zu keinem Zeitpunkt der Hackerattacke ein Risiko für die Daten der Nutzer bestanden hat.

Interessante Fakten zum Nachrichtendienst Business Wire

Business Wire wurde als Dienst zur Verteilung von Pressemeldungen durch Lorry Lokey bereits im Jahr 1961 gegründet. Im Jahr 2006 wurde er von Berkshire Hathaway aufgekauft und befindet sich seither im Besitz der Unternehmensgruppe von Warren Buffett. Allein in den USA betreibt der Nachrichtendienst fast dreißig Büros. Weitere Büros befinden sich beispielsweise in Tokio, Sydney, Brüssel und Hongkong. In Deutschland ist Business Wire mit einem Büro in Frankfurt am Main vertreten. Der Nachrichtendienst bietet einen Support für die Veröffentlichung unternehmerischer Pflichtmeldungen seit 2007 in einem Dutzend zur Europäischen Union gehörenden Länder. Er übermittelt die Meldungen auch an nationale Nachrichtenagenturen. Beispiele dafür sind AFP, Bloomberg und Reuters. Die Nachrichtenagentur ist in San Francisco ansässig und wird aktuell von Cathy Baron Tamraz geleitet.

Quelle: businesswire.com