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Microsoft schafft mit HoloLens neue virtuelle Welten

Am 21. Januar 2015 präsentierte Microsoft mit dem System HoloLens eine Technologie, die darauf abzielt, noch mehr Nutzer an das hauseigene Betriebssystem zu binden. Vor allem schaut der Softwaregigant dabei auf die für 2015 angekündigte Version Windows 10, von der die Hologramm-Technologie unterstützt werden soll. Der Zeitpunkt für die Markteinführung ist gut gewählt, denn erst vor wenigen Tagen hatte Google seine Glasses vom Markt genommen.

Welche Vorteile bietet das System HoloLens?

Bei HoloLens handelt es sich um eine Datenbrille, die den Träger mitten ins Geschehen hinein versetzt. Die Datenbrille verfügt über eigene Prozessoren. So wird es möglich, die Gesten und Bewegungen des Trägers zu erkennen und so zu verarbeiten, dass die auf den beiden integrierten Displays angezeigte virtuelle Realität daran angepasst wird. Das eröffnet vor allem den Spieleprogrammierern völlig neue Möglichkeiten. Aber Games sind nicht die einzige Stelle, an der das System HoloLens zum Einsatz kommen kann. Auch Architekten dürften davon begeistert sein, denn sie können mit HoloLens virtuelle Spaziergänge durch die von ihnen am PC entworfenen Gebäude machen. Bei der Präsentation war deutlich zu erkennen, dass Microsoft bei der Entwicklung des Systems auch die Filmwirtschaft in Hollywood im Visier hatte. HoloLens soll noch im Jahr 2015 auf den Markt kommen. Zu welchem Preis das geschieht, verriet Microsoft bei der Vorstellung allerdings noch nicht.

Microsoft Spartan – ein neuer Browser für Windows 10

Spartan ist der Codename für den Browser, den Microsoft eigens für das neue Betriebssystem Windows 10 entwickelt hat. Er macht nach der Präsentation seinem Namen Ehre und präsentiert sich gegenüber allen anderen Browsern als sehr schlicht. Microsoft will mit Spartan einen Nachteil aus dem Weg räumen, den der Internet Explorer bisher hatte: Die Ladezeit von Websites sollt sich deutlich verringern. Neu ist auch die Zusammenarbeit mit One Note. Über diese Funktion können die künftigen Nutzer von Spartan Notizen zu den Websites hinterlassen. Auch der Umgang mit PDF-Dokumenten soll bei Spartan deutlich verbessert werden.

Quelle: Variety, Computer Bild