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Lymphome – wie gefährlich sind sie?

Zum heutigen Weltlymphomtag wollen wir uns einmal die Lymphome genauer ansehen. Es handelt sich dabei um vergrößerte Lymphknoten. Die Ursachen können die verschiedensten Krankheiten sein. Unterscheiden muss man aber in bösartige und gutartige Lymphome.

Wie entstehen Lymphome?

Die Lymphknoten gehören zum Immunsystem des Körpers. Sie sind über den gesamten Körper verteilt und für die Bildung bestimmter weißer Blutkörperchen mit verantwortlich. Diese Abwehrzellen bilden sich vor allem bei Entzündungen vermehrt. Durch die erhöhte Bildung der weißen Blutkörperchen können nun die Lymphknoten in den betroffenen Körperpartien anschwellen.

Schwillt ein Lymphknoten jetzt aufgrund dieser körpereigenen Abwehrreaktion an, so spricht man in der Regel von einem gutartigen (benignen) Lymphom. Die so geschwollenen Lymphknoten sind also typisch und treten sehr häufig, nahezu bei jedem Infekt, auf.

Bösartige Lymphome und ihre Bedeutung

Allerdings kann es auch zu bösartigen (malignen) Lymphomen kommen. Diese können sich bei einer falschen Zellbildung entwickeln. Unterschieden wird hier meist in das Hodgkin-Lymphom und das Non-Hodgkin-Lymphom. Die vergleichsweise selten auftretende Krebserkrankung tritt beim Non-Hodgkin-Lymphom in der Regel zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr auf. Das Hodgkin-Lymphom tritt dagegen schon ab etwa 40 Jahren auf. In Deutschland erkranken jährlich ein bis zwei von 100.000 Menschen an einem solchen bösartigen Lymphom.

Wie werden Lymphome behandelt?

Die Behandlung eines Lymphoms richtet sich nach dessen Art und dem Schweregrad der Erkrankung. Bei leichten Lymphomen kann man zunächst abwarten. Bei den beiden bösartigen Lymphomen dagegen wird meist mit einer Strahlen- oder Chemotherapie reagiert.

Ein noch recht junger Behandlungsansatz bei Lymphomen ist die Stammzelltherapie, zu der aktuell geforscht wird. Allerdings wird die Behandlung erst noch entwickelt und weiter verbessert.