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Lufthansa will durch weitere Übernahmen wachsen | Alltagsmagazin.de

Lufthansa will durch weitere Übernahmen wachsen

Die Deutsche Lufthansa hat sich offenbar zum Ziel gesetzt, vor allem den Markt der innerdeutschen Flüge komplett zu dominieren. Die erfolgreichen Gebote für einige der Maschinen der inzwischen aufgelösten Air Berlin reichen dem Konzern dafür offenbar nicht, denn die deutsche Airline hofft auf weitere Übernahmen.

Aktuell richtet die Führungsspitze der Lufthansa den Blick in Richtung Italien. Dort droht eine Zerschlagung der Airline Alitalia. Sie musste im Mai 2017 Konkurs anmelden. Die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs erfolgt derzeit noch mit staatlichen Mitteln.

Welche Flotte könnte sich die Lufthansa durch die Übernahme von Alitalia sichern?

Bei der Übernahme von Teilen der Air-Berlin-Flotte waren vor allem ältere Flugzeuge erworben worden, welche die Lufthansa im eigenen Bestand bereits ausrangiert hatte. Würde eine Übernahme von Alitalia gelingen, gäbe es eine völlig andere Situation, denn deren Flotte ist durchschnittlich etwa 12 Jahre alt. Vor allem der Bestand an kleineren Maschinen ist bei der insolventen Airline aus Italien hoch.

Sie besitzt beispielsweise mehr als 20 Maschinen des Typs Airbus A319-100 und über 40 Maschinen des Typs Airbus A320-200. Diese Teile der Flotte wären für die Lufthansa vor allem deshalb interessant, weil damit die aktuelle Dominanz bei den innerdeutschen Flügen weiter ausgebaut werden kann. Hier deutet sich eine ernst zu nehmende Konkurrenz durch EasyJet an. Die irische Airline gehörte bei der Auflösung von AirBerlin zu den Siegern in der entscheidenden Bieterrunde.

Wie groß ist die Dominanz der Lufthansa aktuell?

Bereits im Jahr 2017 waren 45 Prozent aller Starts von deutschen Flughäfen von der Lufthansa realisiert worden. Im Jahr 2018 soll dieser Anteil auf 54 Prozent steigen. Dabei werden auch alle Flüge berücksichtigt, die von den Lufthansa-Töchtern durchgeführt werden. Im Segment der innerdeutschen Flüge zeigt sich die Dominanz noch deutlicher. Dort wickelt die deutsche Airline mittlerweile mehr als vier Fünftel aller Flüge ab, obwohl EasyJet in dieses Marktsegment drängt. Der Chef der deutschen Airline sieht hier sogar noch Potential für erhebliche Preissteigerungen. Allerdings lassen sich diese wohl kaum durchsetzen, denn die Preispolitik nach dem Ende von AirBerlin hatte bereits das Kartellamt auf den Plan gerufen.

Quelle: dpa