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Firefighter in den USA bekommen zusätzliche Hilfe aus der Luft | Alltagsmagazin.de

Firefighter in den USA bekommen zusätzliche Hilfe aus der Luft

In den letzten Tagen und Wochen hat die Hitze für zahlreiche Brände gesorgt. Das jüngste Beispiel in Deutschland ist Siegburg, wo Brandforscher derzeit den Ursachen auf den Grund gehen. Gegen die Dimensionen der Buschbrände in den USA war das Feuer in Siegburg ein kleiner Brand.

Beim Kampf der Firefighter gegen die Buschbrände in Kalifornien gibt es aber inzwischen Hoffnung. Dort kommt mittlerweile moderne Militärtechnik zum Einsatz, die von den Experten wörtlich als „Game Changer“ bezeichnet wird. Sie hilft derzeit vor allem den Feuerwehrleuten, die beim Buschbrand im Yosemite Valley im Einsatz sind.

Welche Vorteile bietet die neue Technik bei der Bekämpfung der Waldbrände?

Ein sehr großes Problem bestand bisher darin, dass die Firefighter keine genauen Informationen zur Ausbreitung der Flammenwände hatten. Der Grund dafür ist, dass die Aufklärungshubschrauber durch den Rauch und die unberechenbaren Windverhältnisse die brennenden Flächen nicht überfliegen können. Nun hat die California National Guard ein Spezialflugzeug zur Verfügung gestellt. Dieses Flugzeug ist in der Lage, den Fire Departments Informationen in Echtzeit aus der Luft zu liefern. Es arbeitet mit Infrarotsensoren, die auch kleine Brandherde entdecken, die durch Funkenflug und hinter den Barrieren der Feuerwehren immer wieder entstehen. Ein Beispiel dafür ist das Ferguson Fire, wo es gleich an sieben Stellen brannte, obwohl die Firefighter nur von einer brennenden Stelle ausgegangen waren. Die militärische Luftaufklärungstechnik trägt deshalb auch entscheidend dazu bei, dass die im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute nicht überraschend von Flammenwänden eingeschlossen werden können.

Wie ist die aktuelle Lage bei den Buschbränden in Kalifornien?

Das Ranch Fire hat sich nach den offiziellen Angaben des kalifornischen Fire Departments mittlerweile auf eine Fläche von mehr als 1.000 Quadratkilometer ausgeweitet. Das heißt, dort brennt es auf einem Areal, welches größer als die gesamte Stadtfläche von Berlin ist. Doch es gibt eine gute Nachricht. In zwei Wochen hartem Kampf ist es den mehr als 4.000 Feuerwehrleuten gelungen, knapp die Hälfte der Flammenfronten unter Kontrolle zu bringen. Dennoch sind in mehreren Bereichen noch Evakuierungsmaßnahmen notwendig. Eine Vereinigung mit dem nahegelegenen River Fire droht nicht mehr, denn dort haben die Feuerwehren mehr als 80 Prozent löschen können. Das Carr Fire ist inzwischen auf eine Fläche von über 700 Quadratkilometer angewachsen. Dort haben die rund 4.800 Firefigher nach 18 Tagen Kampf etwa die Hälfte der Flammenfronten im Griff. Noch größere Personalkapazitäten können an den Buschfeuern nicht zusammengezogen werden, denn in Kalifornien wüten aktuell noch 15 weitere Waldbrände auf größeren Flächen.

Quelle: fire.cy.gov, LA Times