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Erdbeben in der Schwäbischen Alb

Crack In The Earth

In der vergangenen Nacht hat in der Schwäbischen Alb die Erde gebebt. Das Epizentrum des leichten Bebens lag den Angaben zufolge im Zollernalbkreis. Das Beben war zwar nur leicht (Stärke 3,7), aber dennoch spürbar.

Westlich von Burladingen im Zollernalbkreis soll das Epizentrum des Bebens laut automatisierten Berechnungen des Erdbebendienstes Südwest gelegen haben. Die Erdstöße ereigneten sich um 0:25 Uhr in der Nacht und waren in einem Umkreis bis zu 20 Kilometern spürbar gewesen.

Besorgte Anwohner wandten sich an Behörden

Wie aus einer Mitteilung des Lagezentrums des Innenministeriums in Baden-Württemberg hervorgeht, haben mehrere besorgte Anwohner sich an die Behörden gewandt. Ebenfalls sei ein Riss in einer Straße entstanden. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es jedoch weder größere Schäden noch Verletzte.

In der Region kommt es regelmäßig zu leichteren Erdstößen, zuletzt etwa im Januar 2020 bzw. im November 2019 bei Albstadt. Dabei befindet sich Deutschland mitten auf der Eurasischen Platte, so dass die Plattengrenzen eigentlich weit entfernt sind. Trotzdem kommt es auch hierzulande immer wieder zu Erdbeben. Als Hauptgrund geben Experten Brüche und Schwächezonen im Untergrund an.

Erdbeben können auch in Deutschland Schaden anrichten

In der Regel sind die in Deutschland auftretenden Erdbeben sehr leicht und es kommt nur zu geringen Schäden, wenn überhaupt. Allerdings kann es auch anders ausgehen, wie eine Erschütterung im April 1992 zeigte, die sich an der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden ereignete. Bis heute sind diese als „Erdbeben von Roermond“ bekannt. Bei diesem Beben wurde eine Stärke von 5,3 auf der Richterskala gemessen. Die Schäden lagen im dreistelligen Millionenbereich.

Im September 1978 hatte die Erde auch in Baden-Württemberg ähnlich heftig gebebt (Stärke 5,7). Auch damals schon lag das Epizentrum in Albstadt im Zollernalbkreis.

Quelle: dpa