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Der Bau des Windparks Trianel Borkum II ist gestartet | Alltagsmagazin.de

Der Bau des Windparks Trianel Borkum II ist gestartet

Der Umstieg von konventionellen Energieträgern auf die Nutzung umweltfreundlicher Energieträger schreitet in Deutschland kontinuierlich voran. Nun haben auch die Bauarbeiten am Windpark Trianel II vor der Insel Borkum begonnen.

Der Windpark Borkum Trianel II soll die Leistung des 2015 in Betrieb genommenen Windparks zwischen den Inseln Borkum und Juist erweitern. Diese Region beherbergt mit „alpha ventus“ noch ein weiteres Areal mit Windkraftwerken.

Welche Eckdaten sind zum Windpark Trianel Borkum II interessant?

In der Nordsee vor der Insel Borkum sollen die bereits bestehenden Windparks um 32 Windkraftwerken des Typs Senvion 6.2M152 Power Upgrade erweitert werden. Sie bringen zusammen eine Nennleistung von 200 Megawatt. Nach den Erhebungen der vorhandenen Bedingungen und den bei den beiden anderen Windparks ermittelten wird die durchschnittliche Nutzungszeit der Windräder pro Jahr zwischen 3.500 und 4.500 Stunden liegen. Das heißt, pro Jahr ist im Schnitt mit einer Ausgabeleistung von 800 Gigawattstunden zu rechnen. An den Baukosten beteiligen sich mehr als zwanzig kommunale Energielieferanten. Dazu gehören beispielsweise die Stadtwerke Bochum, sowie die Stadtwerke Warburg, Aalen, Georgsmarienhütte und Verden. Mit den Stadtwerken Zürich ist auch ein ausländischer Investor an dem neuen Windpark an der Nordseeküste beteiligt.

Bau des Windparks Trianel erfolgt umweltschonend

Die Windkraftanlagen selbst gelten als sehr umweltfreundlich, weil sie bei der Erzeugung der Energie keine klimaschädlichen Abgase produzieren. Die Bauherren behalten in Borkum aber auch den Schutz der Fauna der Nordsee in der Bauphase im Auge. Die größten Belastungen für die Meerestiefe gehen von den Schallwellen aus, die beim Rammen der Pfähle in den Meeresboden entstehen. In dieser Phase kommt eine einfache und zugleich sehr effiziente Technik zum Einsatz. Es trägt den Namen Hydro Sound Dumper. Dabei werden die einzurammenden Pfähle mit Netzen eingehüllt, die mit Plastikbällen nach dem Vorbild des Tischtennisballs gefüllt sind. Sie absorbieren einen großen Teil der Schallwellen. Die verbleibenden Schallwellen treffen auf aufsteigende Luftblasen, die während der Rammphase rund um die ballgefüllten Netze von leistungsstarken Pumpen erzeugt werden. Diese Technologie hat sich bereits beim Bau des ersten Trianel-Windparks vor der Insel Bochum bewährt.

Quelle: EWE AG