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Charles Grodin ist tot

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Der US-Schauspieler Charles Grodin ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Bekannt wurde er mit Filmen, wie „Rosemaries Baby“, „Midnight Run“ oder dem Familienklassiker „Ein Hund namens Beethoven“.

Wie aus einem Bericht der „New York Times“ unter Berufung auf Grodins Sohn Nicholas hervorgeht, sei der Schauspieler in seinem Haus in Wilton im US-Bundesstaat Connecticut gestorben. Er litt an Knochenmarkkrebs und konnte die Krankheit den Angaben zufolge nicht besiegen.

Über Charles Grodin

Charles Grodin wurde am 21. April 1935 in Pittsburgh geboren. Zunächst verdingte er sich am Theater, dann folgten kleinere Rollen in Kinofilmen. Einen Auftritt hatte Grodin auch in Roman Polanskis Klassiker „Rosemaries Baby“. In der Action-Komödie „Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht“ spielte Grodin an der Seite von Robert De Niro und selbst den jüngeren Zuschauern dürfte Grodin bekannt sein – als Familienvater in der Komödie „Ein Hund namens Beethoven“, die aus dem Jahr 1992 stammt.

In den 1990er Jahren hatte Charles Grodin sogar seine eigene Talkshow und war regelmäßig zu Gast in den Shows von David Letterman, Jay Leno, Johnny Carson und anderen. Selbst der US-Starkomiker Steve Martin zeigte sich erschüttert vom Grodins Tod und bezeichnete ihn auf Twitter als einen „der lustigsten Menschen, die ich je getroffen habe“.

Charles Grodin verdingte sich auch als Autor

Im Laufe seiner Karriere hat Charles Grodin sich immer wieder auch als Autor verdingt. Zahlreiche Bücher und Theaterstücke entstanden aus seinen Ideen. 1977 erhielt der Schauspieler sogar eine Auszeichnung mit dem Emmy – für seine Drehbucharbeit für eine TV-Sondersendung mit dem Sänger Paul Simon von „Simon and Garfunkel“.

Seine erste Rolle am Broadway bekam Charles Grodin 1962. Zuvor schlug er sich mit kleineren Rollen durch, nachdem er sein Studium abgebrochen hatte. Die erste Rolle am Broadway erhielt er in dem Stück „Tchin-Tchin“ und spielte an der Seite von Anthony Quinn. Mit dieser Rolle gelang Grodin schließlich auch der Durchbruch.

Auch für soziale Zwecke hat sich der Schauspieler immer wieder engagiert, unterstützte das Innocence Project, dem es um Gerechtigkeit in US-Gefängnissen geht und war laut Aussagen seines Sohnes zuletzt auch für einige Organisationen tätig, die sich um Obdachlose kümmern.

Quelle: dpa