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„Black Friday“: Jeder zweite Deutsche will einkaufen

A Shopping Cart Trolley

Der so genannte „Black Friday“ steht vor der Tür. Neben dem „Cyber Monday“ und dem „Singles Day“ handelt es sich auch beim „Black Friday“ um eine Rabattschlacht. Importiert von Unternehmen aus den USA hat sich der „Black Friday“ auch hierzulande mittlerweile durchgesetzt.

Ziel ist es, die Umsätze und Verkaufszahlen anzukurbeln, indem man satte Rabatte bietet. Viele Schnäppchenjäger springen gezielt darauf an und bestellen zu diesen Rabatttagen besonders viel. Auch in Deutschland will einer aktuellen Umfrage zufolge jeder zweite Verbraucher am „Black Friday“ auf Schnäppchenjagd gehen.

Was kaufen die Verbraucher am „Black Friday“?

Der Umfrage zufolge stehen ganz oben auf dem Wunschzettel der Verbraucher am diesjährigen „Black Friday“ – ungeachtet aktueller Lieferprobleme – Unterhaltungselektronik, Modeaccessoires und Kleidung. Die Umfrage wurde bereits am letzten Freitag von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) veröffentlicht.

Im Schnitt wollen die Verbraucher den Angaben zufolge 2021 auch deutlich mehr Geld am „Black Friday“ ausgeben, als im vergangenen Jahr. Damals waren es im Schnitt 205 Euro, in diesem Jahr sollen bis zu 340 Euro den Besitzer wechseln. Die Verbraucher in Deutschland übertreffen damit die Käufer in Frankreich, die nur 300 Euro ausgeben wollen, Italien (durchschnittlich 280 Euro Ausgaben geplant) und Spanien, wo die Käufer nur 260 Euro ausgeben wollen, deutlich.

Weiter hieß es von den BCG-Experten, dass der „Black Friday“ längst zu einem festen Bestandteil im Shopping-Kalender geworden ist. Bei der Altersgruppe unter 25 Jahren ist der „Black Friday“ demnach besonders populär. Bei den älteren Gruppen dagegen spielt er eine weit weniger wichtige Rolle. Allerdings gab eine deutliche Mehrheit im Vergleich zum Vorjahr an, den „Black Friday“ in diesem Jahr nutzen zu wollen, um günstig Weihnachtsgeschenke einzukaufen.

„Black Friday“ nicht nur im Onlinehandel wichtig

Zwar ist der Onlinehandel der klare Gewinner von „Black Friday“ Angeboten, aber er dürfte 2021 keine ganz so dominierende Rolle mehr spielen, wie noch im Vorjahr. 2020 gaben 57 Prozent der Befragten an, den „Black Friday“ ausschließlich online nutzen zu wollen, in diesem Jahr waren es dagegen nur noch 53 Prozent.

Vor allem der Anteil jener Verbraucher, die sowohl online als auch im stationären Handel „Black Friday“ Angebote nutzen wollen, stieg dagegen von 35 auf 41 Prozent. Lediglich fünf Prozent der Befragten gaben an, ausschließlich im lokalen Handel einkaufen zu wollen.

Klare Vorteile für den Onlinekauf aus Sicht der Kunden sind die Bequemlichkeit einerseits, aber auch die Meidung großer Menschenmengen andererseits. Allerdings klagte fast jeder dritte Online-Käufer im vergangenen Jahr über zu lange Lieferzeiten. Dieses Problem dürfte sich 2021 aufgrund der aktuellen Lieferengpässe in vielen Bereichen sogar noch verstärken.

Quelle: dpa