Die Weltgesundheitsorganisation (kurz WHO) hat aufgrund der Entwicklung der Infektionen mit
Was sind die typischen Symptome bei Ebola?
Ebola ist eine seltene, aber sehr schwere Infektionskrankheit, deren Symptome meist plötzlich beginnen. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 21 Tagen treten zunächst unspezifische Beschwerden auf, die leicht mit Malaria, Grippe oder Typhus verwechselt werden können. Typisch sind hohes Fieber, starke Kopf- und Muskelschmerzen, Halsschmerzen, ausgeprägte Müdigkeit, Schwäche und Appetitlosigkeit. Diese frühen Anzeichen werden oft als „trockene“ Symptome beschrieben. Im weiteren Verlauf, häufig nach einigen Tagen, kommen „nasse“ Symptome hinzu. Dazu gehören Übelkeit, Erbrechen, wässriger Durchfall und Bauchschmerzen. Dadurch kann der Körper rasch große Mengen Flüssigkeit und Salze verlieren, was den Zustand stark verschlechtert. Bei manchen Erkrankten entwickeln sich außerdem Hautausschlag, gerötete Augen, Brustschmerzen, Atemnot oder Verwirrtheit. Blutungen können auftreten, sind jedoch nicht bei allen Patientinnen und Patienten vorhanden. Möglich sind etwa Zahnfleischbluten, Blut im Stuhl oder Blutungen an Einstichstellen. Schwere Verläufe können zu Leber- und Nierenschäden, Schock, Multiorganversagen und Tod führen. Wer nach möglichem Kontakt mit Ebola innerhalb von 21 Tagen Fieber oder ähnliche Symptome entwickelt, sollte sofort medizinische Hilfe telefonisch anfordern und Kontakte vermeiden.
Vor Reisen in Gebiete mit hohen Infektionszahlen wird gewarnt
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hatte sehr zeitnah auf die Entwicklung der Ebola-Fallzahlen im Kongo reagiert und eine Reisewarnung veröffentlicht. Von nicht notwendigen Reisen in den Kongo wird grundsätzlich abgeraten. Zudem gibt es eine Aufforderung zur Ausreise aus den Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu. Das Auswärtige Amt benennt als besonders stark betroffene Regionen insgesamt acht Provinzen sowie den Grenzbereich zur Republik Zentralafrika. Wer aus dem Kongo nach Deutschland einreist, sollte sich beim RKI über die notwendigen Schutzmaßnahmen informieren.
Quelle: WHO, Auswärtiges Amt, RKI

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