6. April – Gedenktag für Albrecht Dürer

Dass der 6. April als Gedenktag an Albrecht Dürer gewählt wurde, liegt daran, dass er am 6. April 1528 in seinem Geburtsort Nürnberg verstorben ist. Albrecht Dürer gilt noch heute als einer der bedeutendsten Maler deutscher Herkunft. Er war der Erfinder des Monogramms als Signatur für die Echtzeit von Gemälden. Doch zu seiner Zeit war Albrecht Dürer nicht nur als Maler bekannt, sondern galt auch als einer der führenden Mathematiker. Zu seinen wissenschaftlichen Werken zählt die „Stabius-Dürer-Karte“, die er gemeinsam mit dem Astronomen Johannes Stöberer im Auftrag des Kaisers Maximilian I. schuf. Seinen Hang zur Mathematik zeigte Albrecht Dürer auch im Kupferstich „Melancolia I“. Darüber hinaus schuf Albrecht Dürer ein erstes Lehrbuch zum Umgang mit einem Zirkel.

Die Herkunft, Kindheit und Jugend von Albrecht Dürer

Albrecht Dürer ist eines von insgesamt drei lebend geborenen Kindern des aus Ungarn zugewanderten Goldschmieds Albrecht Thürer und Barbara Holper. Insgesamt hatte das Paar achtzehn Kinder. Albrecht Dürer wuchs in der heutigen Oberen Schmiedgasse in Nürnberg auf. Getreu dem Vorbild seines Vaters erlernte der junge Albrecht Dürer den Beruf eines Goldschmieds, den er schon frühzeitig mit seinen künstlerischen Ambitionen verknüpfte. Aus dieser Zeit stammt auch sein auf Pergament gezeichnetes Selbstbildnis, das heute in der Wiener Albertina bewundert werden kann. Danach arbeitete er vier Jahre mit dem Maler Michael Wolgemut zusammen. Inzwischen haben Kunsthistoriker Hinweise darauf gefunden, dass Albrecht Dürer in dieser Zeit an der „Schedelschen Weltchronik“ mitgearbeitet hat. Danach ging er vier Jahre lang auf Wanderschaft und ließ sich zeitweise in Basel nieder. Zeitzeugen seines Aufenthalts dort sind die Holzschnitte namens „Sebastian Brants Narrenschiff“.

Der weitere Werdegang von Albrecht Dürer

Nach seiner Hochzeit im Jahr 1494 widmete sich Albrecht Dürer bis zur Jahrhundertwende der Aquarellmalerei. Seine Hochzeitsreise brachte ihm die Technik des Quattrocento näher. Im Jahr 1503 nahm Albrecht Dürer den Maler und Illustrator Hans Schäufelin, den Maler und Zeichner Hans von Kulmbach sowie den Kupferstecher und Maler Hans Baldung in seine eigene Werkstatt auf. Albrecht Dürer selbst beschäftigte sich vor allem mit Holzschnittvorlagen sowie mit Kupferstichen. In dieser Sparte wurde vor allem die Serie „Die Offenbarung des Johannes“ weltbekannt.

Die Techniken der Renaissancemalerei erkundete Albrecht Dürer in den Jahren 1505 bis 1507 auf einer Reise durch Italien. In dieser Zeit wurde Giovanni Bellini zu seinem größten Vorbild. Im Jahr 1506 entstand das Ölgemälde „Rosenkranzfest“, das heute in der Prager Nationalgalerie besichtigt werden kann. Nachdem sich Albert Dürer dann vorübergehend wieder der wissenschaftlichen Tätigkeit (Proportionslehre) gewidmet hatte, reiste er von 1520 bis 1521 in die Niederlande. Der Magistrat von Antwerpen wollte ihn mit einem guten Gehalt, Steuerfreiheit und einem geschenkten Haus zum Bleiben bewegen, doch Albrecht Dürer kehrte in seine Heimatstadt Nürnberg zurück. Dort starb er im Jahr 1528 völlig überraschend. Historiker vermuten, dass er sich bei seiner Reise in die Niederlande mit Malaria infiziert haben könnte.

Quelle: Wikipedia