21. Juli 2019: 50. Jahrestag des Sprungs von Neil Armstrong auf den Mond

Am 21. Juli 2019 ist es genau ein halbes Jahrhundert her, dass der erste Mensch den Mond betrat. Wir werfen einen Blick auf den Ablauf der damaligen Apollo 11-Mission

Das Datum 21. Juli 1959für den ersten Menschen auf dem Mond trifft bei der Zugrundlegung der Mitteleuropäischen Zeit zu. In den USA schrieb man zu diesem Zeitpunkt den späten Abend des 20. Juli 1959. Weltweit saßen bei den ersten Schritten von Neil Armstrong auf der Mondoberfläche rund 600 Millionen Menschen vor dem Fernseher. Die meisten Fernsehsender übertrugen das Ereignis live.

Welche Vorgeschichte hatte die Mondlandung der Apollo 11-Mission?

Die Mondmission geht auf eine Initiative des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy aus dem Jahr 1961 zurück. Er wollte unbedingt das Rennen um den ersten Menschen auf dem Mond gegen die damalige UdSSR gewinnen. Der Wettlauf um die Eroberung des Weltraums geht auf eine Ankündigung des einstigen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower aus dem Jahr 1955 zurück. Schon wenige Tage später kündigte auch der damalige russische Regierungschef Nikolai Alexandrowitsch Bulganin ein Weltraumprogramm an. Die ehemalige UdSSR gewann das Wettrennen um die Stationierung eines Satelliten mit dem Sputnik-Programm. Der erste Sputnik-Satellit wurde im Oktober 1957 erfolgreich im Orbit platziert und löste den sogenannten „Sputnikschock“ aus. Dabei handelte es sich um die Schlussfolgerung einer strategischen Überlegenheit des Ostblocks. Außerdem hatte sich die UdSSR einen zweiten Rekord gesichert. Sie brachte mit Juri Gagarin im April 1962 den ersten Menschen erfolgreich ins All und zurück. Kurz gesagt: Die Mondlandung der Apollo 11-Mission war eine direkte Folge des Kalten Krieges zwischen den USA und der ehemaligen UdSSR.

Mondspaziergang von Neil Amstrong und Edwin Aldrin ist bis heute umstritten

Obwohl zahlreiche Bilddokumente und mitgebrachte Gesteinsproben die erfolgreiche Landung auf dem Mond bestätigen, gibt es unzählige Zweifler. Dabei handelt es sich durchweg um Verschwörungstheorien, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Gegen einen Schwindel spricht allein schon die Tatsache, dass an der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Mondmission mehrere Hunderttausend Menschen beteiligt waren. Welche Mittel und Wege gäbe es, um eine solch immense Menge Menschen zum Schweigen zu bringen? Sowohl für den sternenlosen Hintergrund, die Kuriositäten beim Schattenwurf und die vermeintlich „wehende“ US-Flagge gibt es schlüssige Erklärungen. Einige Ungereimtheiten wurden durch versehentlich falsche Deklarationen der Aufnahmezeitpunkte und als Scherz von Raumfahrthistorikern entlarvt. Die von den Verschwörungstheoretikern ebenfalls aufgeführte (zu niedrige) Sprunghöhe lässt sich durch das Gewicht und die Bewegungseinschränkungen der Raumanzüge erklären. Die NASA hat mittlerweile für alle Argumente der Verschwörungstheoretiker schlüssige Erklärungen geliefert.

Quelle: nasa.gov