Die Folgen des Klimawandels sorgen dafür, dass die Effizienz der
Wie will die EU ihren Mitgliedsländern bei der Waldbrandbekämpfung helfen?
Für die Bekämpfung größerer Waldbrände in den EU-Ländern stehen künftig 777 Feuerwehrleute zur Verfügung. Sie stammen aus 14 verschiedenen Ländern und werden in den Regionen stationiert, in denen das Risiko von Waldbränden nach den bisherigen Erfahrungen am höchsten ist. Dabei handelt es sich nach den offiziellen Angaben der EU-Kommission um Frankreich, Griechenland und Italien sowie Portugal, Spanien und Zypern.
Auch die verfügbare Technik wird nach strategischen Aspekten stationiert. Dazu gehören unter anderem 5 Löschhubschrauber und 22 Löschflugzeuge. Deutschland findet sich in der Liste nicht, allerdings stehen von der EU finanzierte beispielsweise bei den Nachbarn Tschechien (2 Löschhubschrauber) und Frankreich (1Löschhubschrauber und 4 Löschflugzeuge) parat, um auch in der Bundesrepublik Einsätze bei der Waldbrandbekämpfung zu fliegen. In Griechenland werden aufgrund der Risikobewertung vier Löschflugzeuge stationiert. Weitere Löschtechnik wird von der EU beispielsweise in Zypern, Italien und Rumänien, in der Slowakei sowie in Spanien und Schweden bereitgehalten.
Ausmaß der Waldbrände weist auch in Deutschland steigende Tendenz auf
Das zeigt ein Blick auf die offiziellen Daten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (kurz BMEL). Der Rekordhalter der letzten 15 Jahre ist das Jahr 2022. Damals wurde durch rund 2.400 größere Waldbrände eine Fläche von 3.058 Hektar in Schutt und Asche gelegt. Den zweiten Negativrang belegt das Jahr 2019 mit rund 1.520 Bränden und rund 2.700 Hektar verbrannter Fläche. Auf dem dritten Negativplatz findet sich das Jahr 2018. Damals wurden durch circa 1.700 Brände rund 2.350 Hektar Land verbrannt.
Quelle: EU-Kommission, BMEL

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