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Steven Spielberg bekommt Goldenen Bären für sein Lebenswerk

Brandenburger Tor

Bei der Berlinale 2023 wird das Lebenswerk von Steven Spielberg geehrt. Auch die Hommage des kommenden Filmfestivals gilt dem erfolgreichen Amerikaner.

Die Berlinale 2023 öffnet am 16. Februar 2023 ihre Pforten. Bei jedem Filmfestival Berlin steht eine Künstlerin oder ein Künstler im Mittelpunkt. Im kommenden Jahr wird das Steven Spielberg sein. Er bekommt mit dem Goldenen Bären auch den Ehrenpreis, den das Festivalkommitee jeweils für ein gesamtes Lebenswerk verleiht. Das ist bei dem Künstler der Filmbranche, der am 18. Dezember sein 76. Lebensjahr vollendet, sehr umfangreich und brachte ihm bereits drei Oscar Awards ein. Bei den Filmen, die im Rahmen der Hommage gezeigt werden sollen, steht bisher lediglich „The Fabelmans“ fest. Der Streifen soll im März 2023 in die Kinos kommen und inhaltlich auf autobiografischen Daten des Filmemachers beruhen.

Was umfasst das bisherige Lebenswerk von Steven Spielberg als Produzent?

Der in Ohio geborene Star der Filmbranche zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Filmemachern aller Zeiten. Sein Portfolio als Produzent umfasst aktuell die Mitwirkung an 167 Projekten. 8 weitere Projekte wurden angekündigt oder befinden sich bereits in der Ausführung. Als Produzent war Steven Spielberg beispielsweise für die „Jurassic World“-Filmreihe, die „Transformers“-Reihe und die „Men in Black“-Filme verantwortlich. Auch beispielsweise die Filme „Der Soldat James Ryan“ und „Deep Impact“ sowie „Schindlers Liste“ und mehrere Teile von „Zurück in die Zukunft“ gehen auf das Konto von Steven Spielberg als Produzent. Sein Debüt als Produzent gab er 1959 mit dem Kurzfilm „The Last Gun“.

Welche Erfolge durfte Steven Spielberg als Regisseur feiern?

Der Kurzfilm „The Last Gun“ war gleichzeitig auch das Regiedebüt von Steven Spielberg. In den frühen 1970er Jahren war er als Regisseur für zahlreiche Episoden der TV-Serien „The Psychiatrist“ sowie „Columbo“ und „Owen Marshall – Strafverteidiger“ verantwortlich. Den ersten großen Kinoerfolg als Regisseur erreichte er 1975 mit dem Film „Der Weiße Hai“. Danach ging es Schlag auf Schlag. Das beweisen Projekte wie „Die unheimliche Begegnung der 3. Art“ und „Jäger des verlorenen Schatzes“ sowie „E.T. – Der Außerirdische“. 1984 wirkte er als Regisseur bei „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ mit und landete nur ein Jahr später mit dem Film „Die Farbe Lila“ einen weiteren großen Erfolg. Zu seinen jüngsten Werken als Regisseur gehören „West Side Story“ sowie „Marcus Mumford: Cannibal“ und der bevorstehende Kinofilm „The Fabelmans“.

Warum wird Steven Spielberg mit dem Golden Bären und einer Hommage geehrt?

In der offiziellen Ankündigung bezeichnete das Festivalkommitee das Lebenswerk von Steven Spielberg mit Blick auf die Vielfalt seiner Arbeiten wörtlich als „einzigartig“. Er war in besonderer Weise für die jüngsten Erfolge der „Traumfabrik Hollywood“ verantwortlich. Inzwischen ist er seit mehr als sechs Jahrzehnten als Produzent und Regisseur aktiv und hat mittlerweile mehrere Generationen mit seinen Werken in die Kinos gelockt. Dafür hat er bereits eine Vielzahl von Auszeichnungen bekommen. Dazu gehören neben den drei Oscar Awards beispielsweise auch Jupiter Awards und Saturn Awards sowie mehrere Golden Globes. Mit Blick auf die abgeräumten Auszeichnungen war „Schindlers Liste“ sein bisher erfolgreichster Film. 1995 wurde er bereits mit einen César“ und einem Ehrenpreis des American Film Institute für sein bis dahin geschaffenes Lebenswerk bedacht. Anfang Oktober 2002 durfte er seinen eigenen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood enthüllen.

Quelle: Berlinale