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Premieren weiterer Kinofilme wurden verschoben

Clapboard Cinema Entertainment

Die Coronakrise hat gravierende Auswirkungen auf die Terminpläne für die Veröffentlichung neuer Kinofilme. Davon sind auch Filme betroffen, deren Produktion längst abgeschlossen ist. Betroffen von den Verschiebungen der Kinopremieren sind inzwischen sämtliche Studios und Genres.

Die Verschiebungen der Kinopremieren sind nicht nur kurzfristiger Natur. Viele Premieren rutschen um ein halbes Jahr und mehr nach hinten. Die Auswirkungen ziehen sich nach den bisherigen Plänen der großen Hollywod-Studios sogar bis ins Jahr 2021. Je mehr Premierentermine ins Jahr 2021 rücken, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch fürs nächste Jahr geplante Kinofilme einen anderen Premierentermin bekommen.

Neuestes Opfer der Coronakrise: Premiere von „Top Gun: Maverick“

Die Fans von Tom Cruise, Val Kilmer, Ed Harris, Jennifer Connelly und Co. trifft es gleich doppelt hart. „Top Gun: Maverick“ sollte ursprünglich bereits im Juli 2019 an den Start gehen. Doch den Machern rund um Jerry Bruckheimer war das Resultat nicht perfekt genug. Deshalb wurde die Kinopremiere auf den Juni 2020 verschoben. Nun kündigte Auftraggeber Paramount an, dass sich die Premiere noch einmal verzögert. Als neuer Termin für den Start von „Top Gun: Maverick“ in den USA wurde der 23. Dezember 2020 benannt. Es ist nicht die einzige Änderung im Hause Paramount. Bereits im März teilte das Studio mit, dass die Premiere von „A Quiet Place II“ erst im September 2020 stattfinden wird. Das neue „SpongeBob“-Abenteuer startet voraussichtlich im Juli 2020. Verlassen sollten sich die Fans darauf allerdings nicht. Geplant war die Premiere ursprünglich für Mai 2020. Den Beweis für Änderungen bis ins Jahr 2021 hinein tritt bei Paramount das Sci-Fi-Abenteuer „The Tomorrow War“ an. Die bisher geplante Premiere im Dezember 2020 wurde abgesagt. Ein neuer Termin für die Veröffentlichung des Fantasy-Films steht noch nicht fest.

Massive Änderungen auch in den Terminplänen von Disney und anderen Studios

Noch hoffen viele Hollywood-Studios darauf, dass die Kinos weltweit im Juni 2020 wieder öffnen dürfen. Eine genaue Prognose wagt derzeit allerdings niemand. Der neueste Pixar-Film „Soul“ (US-Start 19. Juni 2020) ist deshalb aktuell (noch) nicht von den Änderungen betroffen. Der Marvel-Streifen „The Eternals“ musste seinen Premierentermin im November 2020 an „Black Widow“ abgeben und startet nun erst im Februar 2021. Die Fortsetzung von „Doctor Strange“ wird im November 2021 erscheinen. Fans von „Captain Marvel“ müssen auf den Teil 2 sogar bis August 2022 warten. Auch „Indiana Jones 5“ wird erst im Juli 2022 in die Kinos kommen. „Mulan“ rutschte auf den bisher geplanten Premierentermin von „Jungle Cruise“ (Juli 2020). Als neuer Termin für das Dschungelabenteuer wurde der Juli 2021 benannt. Allerdings könnte es angesichts der Entwicklung der Coronakrise in den USA durchaus dazu kommen, dass auch die für Juni 2020 angesetzten Premierentermine entfallen. Diesen Hinweis gaben Insider von Disney bereits an ein US-Branchenmagazin.

Quelle: Disney, Paramount, imdb