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News aus Hollywood: Was passiert bei den großen Filmstudios?

Zu den Filmstudios mit geplanten Änderungen gehört aktuell Disney. Andere Studios dürfen sich über gewaltige Gewinne freuen oder müssen herbe Verluste einstecken.

Ein der interessantesten News aus Hollywood ist die bei Disney geplante Namensänderung der erst kürzlich aufgekauften Unternehmen. Dazu gehört 20th Century Fox, wo der Zusatz Fox aus dem Namen gestrichen werden soll. Der neue Name lautet 20th Century Studios. Die gleiche Änderung erfährt auch Fox Searchlights. Dort ändert sich der Name auf Searchlight Pictures. Damit will Disney-Chef Bob Iger deutlich machen, dass die Studios nicht länger zum Fox-Konzern von Rupert Murdoch gehören.

Disney und JB Films halten an Plänen für „National Treasure 3“ fest

Die „National Treasure“-Reihe startete im Jahr 2004 mit „Das Vermächtnis der Tempelritter“. Im Jahr 2007 folgte mit „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ der zweite Teil. Beide Filme mit Nicolas Cage in einer der Hauptrollen erwiesen sich als Erfolge. Schon seit einigen Jahren bemüht sich Jerry Bruckheimer darum, einen dritten Teil auf den Weg zu bringen. Mit „Der geheimnisvolle Gral“ gab es bereits erste Hinweise auf einen möglichen Titel. Nun bestätigte Disney-Chef Bob Iger, dass die Gespräche über einen Termin und Inhalt weiterhin andauern. Dabei gab es einen ersten Fortschritt, denn inzwischen wurde Chris Bremner als Drehbuchautor angeheuert. Er wirkte auch am Drehbuch für den aktuellen Bruckheimer-Film „Bad Boys for Life“ mit. Eine große Frage bleibt allerdings offen. Sie betrifft eine mögliche Mitwirkung von Nicolas Cage. Er hatte vor einiger Zeit angekündigt, kein Interesse mehr an Rollen in potentiellen Blockbustern zu haben, und wollte sich stattdessen mehr auf Indie-Filme konzentrieren. Außerdem dürfte sein Terminplan eng werden, denn aktuell arbeitet Nicolas Cage an einem halben Dutzend Projekten.

Wir fielen die Premieren der aktuellen Kinofilme aus?

In den meisten Fällen geben die Premierenwochenenden Hinweise auf den Erfolg oder Misserfolg der Kinofilme. An dieser Stelle haben Sony und JB Films Grund zur Freude. Die Umsätze bei „Bad Boys for Life“ beliefen sich schon bei den Previews am 16. Januar 2020 in 3.154 amerikanischen Kinos aus fast 6,4 Millionen Dollar. Erste Prognosen gingen von etwa 60 Millionen Dollar Umsatz am Premierenwochenende in den USA aus. Inzwischen wurden die Prognosen auf 80 Millionen Dollar angehoben. Auch Disney darf sich über einen Erfolg freuen. Das neueste Sci-Fi-Abenteuer „Star Wars: The Rise of Skywalker“ übersprang bereits vor dem dritten Januarwochenende 2020 bei den weltweiten Umsätzen die Milliarden-Grenze.
Ganz anders präsentiert sich der Start von „Dolittle“ aus dem Hause Universal. Bei den Previews in 3.050 Kinos in den USA kamen gerade einmal rund 950.000 Dollar zusammen. Dort gehen die Analysten von einem Umsatz von 20 bis 25 Millionen Dollar am gesamten Premierenwochenende aus. Hinweise darauf gab es bereits in den ersten Bewertungen und Kritiken nach den Previews. Im Portal Rotten Tomatoes kassierte „Dolittle“ gerade einmal 19 Prozent positive Bewertungen.

Quelle: Box Office, Disney