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Milder Winter schafft Einsparungen bei den Heizkosten | Alltagsmagazin.de

Milder Winter schafft Einsparungen bei den Heizkosten

Zwar war der März 2018 nochmal bitterkalt, so dass vielerorts die Heizungen wieder kräftig aufgedreht werden mussten, insgesamt blicken wir aber auf einen eher milden Winter 2017/2018 zurück. Jetzt haben Verbraucherportale nachgerechnet, wie viel Geld das gespart hat.

Insbesondere der als in den vorangegangenen Jahren. Insgesamt soll dadurch der Heizenergiebedarf um rund drei Prozent zurückgegangen sein, wie jetzt das Verbraucherportal Verivox in Heidelberg mitteilte. Beim Konkurrenzportal Check24 rechnet man mit anderen Intervallen und Daten und kommt sogar auf einen Rückgang des Heizenergiebedarfs von satten sieben Prozent.

Heizen mit Erdgas ist günstiger geworden

Allerdings kann der Heizenergieverbrauch sehr stark schwanken, je nach Region, denn die Kältefronten setzen sich meist regional fest. Auch ist die diesjährige Heizsaison noch nicht beendet, ein paar kalte Tage kommen im April immer noch einmal.

Was sich aber bei den aktuellen Berechnungen zeigte, ist, dass knapp die Hälfte der Wohnungen in Deutschland (41 Prozent) mit Erdgas beheizt werden. Mieter und Eigentümer solcher Wohnungen dürfen sich zudem doppelt freuen, denn die Preise für Erdgas sind ebenfalls gesunken. So ergibt der Verivox-Verbraucherpreisindex für Gas auf zwölf Monate gerechnet einen Rückgang von 4,1 Prozent. Erst vor wenigen Tagen erreichte er mit 5,6 Cent pro Kilowattstunde den niedrigsten Preis seit über zwölf Jahren.

Durch die milde Witterung und den Preisrutsch errechnet Verivox einen Kostenrückgang von fünf Prozent, Check24 sogar von neun Prozent für die Heizkosten. Allerdings gibt es auch hier regional starke Schwankungen, abhängig von Witterung, Effizienz der Heizungsanlage, Bauweise des Hauses und dem individuellen Heizverhalten.

Ölpreise sind gestiegen

Etwas anders sieht die Lage aus, wenn mit Heizöl geheizt wird. Hier sind die Kosten deutlich über die Vorjahreswerte gestiegen. Gut ein Viertel der deutschen Wohnungen werden derzeit mit Heizöl beheizt. Aktuell belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 64 Euro pro 100 Liter Heizöl, wenn mindestens 3.000 Liter abgenommen werden. Dieser Preis wurde zuletzt im erreicht.

Dadurch kann sich bei Heizöl die Einsparung durch die milde Witterung kaum oder gar nicht auf dem Konto bemerkbar machen. Trotzdem geben die Experten von Check24 auch hier Einsparungen von zwei Prozent an, Verivox geht dagegen von Mehrkosten in Höhe von fünf Prozent aus.

Damit ist Erdgas erneut der deutlich günstigere Brennstoff bei gleichem Energiegehalt. Geht man von einem Muster-Haushalt mit vier Personen und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden aus, zahlen Haushalte für Erdgas 885 Euro, für Heizöl dagegen 951 Euro.

Entscheidend für die Heizkosten ist aber auch der Sanierungsstand des Hauses. So ergeben sich trotz ähnlichem Heizverhalten deutliche Kostenunterschiede. Einige Haushalte zahlen nur 550 Euro Heizkosten pro Jahr, bei anderen wird die Grenze von 1.000 Euro leicht überschritten.

Quelle: dpa