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Ifo Institut: Konjunktur in Deutschland schwächt sich ab | Alltagsmagazin.de

Ifo Institut: Konjunktur in Deutschland schwächt sich ab

Das ifo Institut hat gerade eben die neuesten Daten zum Konjunkturausblick für die nächsten beiden Jahre veröffentlicht. Danach verläuft das Wirtschaftswachstum deutlich langsamer als bisher.

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, welche das Wirtschaftswachstum dämpfen. Die Bilanz des Jahres 2018 fällt deutlich schlechter aus als die Bilanz des Jahres 2017. Noch werden jedoch positive Werte erwartet. Das heißt, Anzeichen für eine Rezession gibt es aktuell nicht.

Was hemmt die Konjunktur in Deutschland?

Einer der Hauptgründe für die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums 2018 in Deutschland sehen die Experten des ifo Instituts in der Automobilbranche. Infolge der Dieselkrise ging der Absatz von Neuwagen deutlich zurück. Das hat vor allem die Wirtschaftsbilanz im III. Quartal 2018 erheblich belastet. Dort ist inzwischen eine Entspannung in Sicht. Allerdings dürfte sie sich im IV. Quartal 2018 noch nicht nennenswert bemerkbar machen. Aus dem gesamten produzierenden Gewerbe gibt es Hinweise auf eine Abschwächung der Konjunktur in Deutschland. Die Konjunkturbilanz profitiert hier aktuell von den erheblichen Wachstumsraten im Baugewerbe. Für das gesamte Jahr 2018 erwarten die ifo-Wirtschaftsexperten einen Zuwachs von 1,5 Prozent. Im Jahr 2017 hatte er bei 2,2 Prozent gelegen. Für das Jahr 2019 wird preisbereinigt nur noch ein Konjunkturzuwachs von 1,1 Prozent erwartet. Einen Grund dafür sehen sie in den Unsicherheiten, die derzeit noch rund um den Brexit herrschen.

Wie sehen die Prognosen für den Arbeitsmarkt und die Inflation aus?

Trotz der Abschwächung der Konjunktur wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland weiter steigen. Zum Ende des Jahres 2018 wird erwartet, dass es rund 577 000 Erwerbstätige mehr als im Vorjahr gibt. Für das Jahr 2019 erwartet das ifo Institut die Schaffung von rund 380 000 neuen Arbeitsplätzen. Im Jahr 2020 kommen voraussichtlich 280 000 Erwerbstätigte hinzu. Bei der Inflation wird der von der Europäischen Zentralbank angestrebte Wert von 2,0 Prozent im Jahr 2018 noch nicht erreicht. Für Deutschland wird ein Preisanstieg von 1,9 Prozent erwartet. Für 2019 prognostizieren die ifo-Experten eine Inflationsrate von 2,2 Prozent inklusive der Energiepreise. Die Lohnerhöhungen dürfen in den nächsten beiden Jahren über der Inflationsrate liegen. Für das Jahr 2019 prognostiziert das Wirtschaftsinstitut einen Anstieg von 3,1 Prozent bei den Effektivlöhnen. Rund 2,8 Prozent Lohnanstieg soll danach das Jahr 2020 bringen.

Quelle: ifo Institut