Grammys 2019: Das sind die Gewinner

Es war wieder soweit, die Grammys 2019 wurden verliehen. Abräumer des Abends ist Childish Gambino – obwohl er der Gala fernblieb. Auch Kacey Musgraves holte gleich vier der begehrten Preise.

Zum besten Song des Jahres wurde „This Is America“ von Childish Gambino gekürt. Den Song hat der Musiker zusammen mit Songwriter Ludwig Göransson geschrieben und konnte sich damit gegen die Wettbewerber, wie Kendrick Lamar und SZA mit „All The Stars“, Drake mit „God’s Plan“, Shawn Mendes mit „In My Blood“ und Lady Gaga und Bradley Cooper mit „Shallow“ durchsetzen.

„This Is America“ – Grammy für den besten Song des Jahres

Im Text und im Video von „This Is America“ geht es um Rassismus und Schusswaffengewalt in den USA. Kein Wunder, dass Childish Gambino auch mit dem Preis für das beste Musikvideo des Jahres geehrt wurde, trifft er mit dem Thema doch den aktuellen Tenor in Amerika. Ebenfalls wurde der Song als beste Aufnahme ausgezeichnet. Trotzdem war der Preisträger nicht bei der Gala anwesend.

Mit dem Song-Preis hat die Grammy-Jury den Komponisten, mit dem Aufnahmepreis den Künstler, die Produzenten und Tontechniker geehrt. Das Besondere an der Auszeichnung: Erstmals wurden beide Preise einem Rap-Song verliehen.

Kacey Musgraves bekommt vier Grammys

Auch die Country-Sängerin Kacey Musgraves erhielt insgesamt vier Grammys. Sie wurde für „Golden Hour“ mit dem Grammy für das beste Album des Jahres gekürt. Damit setzte auch sie sich gegen Drake, Kendrick Lamar und Cardi B. durch. In der Country-Sparte erhielt Musgraves zudem den Grammy für die beste Solodarbietung, für den besten Song und das beste Album.

Weitere Grammy-Gewinner 2019

Die britische Sängerin Dua Lipa erhielt den Grammy für die beste neue Künstlerin. Gleichzeitig wurde sie für ihren Song „Electricity“ für die beste Dance-Aufnahme ausgezeichnet.

Lady Gaga holte sich insgesamt drei Grammys. Für ihren Song „Shallow“ aus dem Musikfilm „A Star Is Born“ erhielt sie den Grammy für die beste Komponistin sowie für das Gesangsduett mit Bradley Cooper. Mit ihrem Song „Joanne (Where Do You Think You’re Goin?)“ wurde Lady Gaga außerdem mit dem Grammy für die beste Solodarbietung in der Popsparte ausgezeichnet.

Für eine Überraschung sorgte die Ex-First-Lady Michelle Obama, die zusammen mit Lady Gaga, Jada Pinkett Smith, Alicia Keys und Jennifer Lopez auf der Bühne erschien. Obama sprach davon, dass die Musik dabei hilft, das eigene Leid, die Hoffnungen, Freude und die Würde zu teilen.

Ariana Grande sagte öffentlich ab

Eine weitere Überraschung kam von Ariana Grande, die den Besuch der Gala absagte. Zuvor erfolgte ein öffentlicher Streit mit den Produzenten über die Gründe der Absage. Trotzdem postete Ariana Grande auf ihrem Instagram-Account mehrere Bilder, die sie in einem silberfarbenen Kleid zeigen. Dazu erklärte sie: „Wenn Zac Posen dir ein Kleid maßschneidert, ist es egal, ob du singst oder nicht“.

Grande hatte am Freitag ihr neues Album „Thank U, Next“ veröffentlicht. Laut den Produzenten der Gala konnte sie so kurzfristig keinen Auftritt mehr einplanen. Die Sängerin selbst widersprach diesen Aussagen, sie erklärte drei Songs vorgeschlagen zu haben. Allerdings ginge es dabei um „Kunst und Ehrlichkeit“, nicht darum, „anderen einen Gefallen zu tun“.

Die Grammys wurden in diesem Jahr bereits zum 61. Mal verliehen. Die Show moderierte Alicia Keys.

Quelle: Reuters