Google Maps hat neues Feature bekommen

Der Dienst Google Maps wird nicht nur zum Auffinden von Orten und Straßen genutzt, sondern genießt schon lange auch als Routenplaner große Beliebtheit. Es muss also nicht wundern, wenn Google den Dienst stetig weiter verbessert. Das gerade eben hinzugefügte Feature könnte allerdings von vielen Nutzern übersehen werden. Es wird aktiviert, wenn bei einer der vorgeschlagenen Routen auf die Detailansicht geklickt wird. Dann erscheint unten in der angezeigten Karte ein kleines Kontextmenü.

Was kann die neue Funktion der Google Maps?

Bisher zeigte Google Maps bei den vorgeschlagenen Routen lediglich die durchschnittliche Fahrzeit an. Wer in dem neuen Kontextmenü den blauen Punkt nach rechts klickt, kann weitere Optionen nutzen. Dafür muss dort links auf „Aktuelle Verkehrslage“ umgeschaltet werden. Dann fällt sofort ein Farbwechsel auf einigen Strecken auf. Er zeigt für die Autobahnen und wichtigsten Bundesstraßen an, an welchen Stellen der Verkehr ungehindert fließt und wo mit Behinderungen und Staus gerechnet werden muss. Auf der Strecke, für welche die Detailansicht aktiviert wurde, werden auch Baustellen gekennzeichnet. Die Neuerung kam gerade noch rechtzeitig, bevor in den meisten deutschen Bundesländern die Sommerferien beginnen.

Wissenswerte Fakten zu den Google Maps

Der von Google betriebene Kartendienst startete im Winter 2005 und kann kostenlos sowohl auf Dektop-Computern als auch auf mobilen Computern und Smartphones genutzt werden. Der User hat dabei die Wahl zwischen einer Straßenkarte, dem Luftbild oder einem Mix aus beiden Varianten wählen. Dabei bieten die Luftbilder einen entscheidenden Vorteil. Wer sich den Weg durch Großstädte anschauen möchte, kann bei den Luftbildern mittlerweile vielerorts eine so hohe Auflösung nutzen, dass sogar die Fahrstreifenmarkierungen bei mehrspurigen Straßen erkennbar sind. 2007 startete der ergänzende Dienst Street View. Er erlaubt es, sich in Großstädten auf den wichtigsten Straßen ein 360-Grad-Panorama-Bild anzuschauen. Im Jahr 2012 wurden mit der Funktion Google Transit die Fahrpläne der Deutschen Bahn in die Google Maps integriert. Parallel wurde damit begonnen, auch die Fahrpläne einiger Nahverkehrsunternehmen einzubauen. In Deutschland profitierten davon zuerst die Nutzer aus dem Raum München.

Quelle: maps.google.com