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Diese Aufgaben erwarten Sie jetzt im Ziergarten – Teil 3

In den ersten beiden Teilen unserer kleinen Serie zu den Aufgaben im August im Ziergarten ging es vorwiegend um das Pflanzen, Teilen, Zurückschneiden und Düngen der Pflanzen. Heute wollen wir uns mit der Bekämpfung der wichtigsten Pflanzenschädlinge im August befassen.

Was tun gegen Blattläuse?

Insbesondere Blattläuse sorgen im Ziergarten immer wieder für Unmut. Sie befallen bevorzugt junge und weiche Blätter sowie die Triebspitzen. Dort haben die Blattläuse die besten Chancen, an den enthaltenen Zuckersaft der Pflanzen zu gelangen. Diese Vorgehensweise der Blattläuse erleichtert Ihnen als Hobby-Gärtner jedoch die Bekämpfung. Die meisten Pflanzen haben nämlich kein Problem damit, wenn die befallenen Triebspitzen einfach mit der Gartenschere entfernt werden. Mit dem Rückschnitt der Pflanzen nach der Blüte können Sie bei einigen Pflanzen sogar die Selbstaussaat vermeiden.

Wie Sie Rosen schützen

Rosen werden jetzt oft vom Rostpilz und Sternrußtau befallen. Anfänglich zeigt sich der Rosenrost mit gelblichen Punkten auf den Oberseiten der Blätter. Auf der Unterseite entwickeln sich dann gelbe und orange gefärbte Sporenlager. Gegen Herbst werden diese auch immer dunkler. Der Sternrußtau dagegen äußert sich mit schwarzen Flecken auf den Blättern. Diese breiten sich rasch aus und führen zur Vergilbung der Blätter. Ein vorzeitiger Laubfall ist ebenfalls ein Symptom für den Sternrußtau. Bereits ab den ersten Anzeichen sollten Sie deshalb geeignete Pflanzenschutzmittel verwenden. Um den Problemen vorzubeugen, können Sie aber auch auf widerstandsfähige ADR-Rosensorten setzen.

Rhododendron richtig pflegen

Der Rhododendron gehört zu den immergrünen Pflanzen und diesen ist gemein, dass sie Anzeichen für einen Wassermangel erst spät zeigen. Eingerollte Blätter und gelbbraune Brandflecken, die durch eine intensive Sonneneinstrahlung entstehen, sind typische Anzeichen für einen Wassermangel. Deshalb sollten Sie gerade im oft heißen Sommermonat August darauf achten, ausreichend und regelmäßig zu wässern. Gerade bei immergrünen Pflanzen im Ziergarten sind Trockenheitsschäden nämlich fatal, da diese nur langsam wieder herauswachsen.

Ebenfalls sollten Sie beim Rhododendron regelmäßig überprüfen, ob die Pflanzen von Schädlingen befallen sind. Besonders gerne mögen die Netzwanzen die Pflanzen. Der Befall äußerst sich durch Sprenkelungen auf der Unterseite der Blätter und dunklen Kot-Tropfen.

Aber auch der Dickmaulrüssler befällt den Rhododendron gerne, ebenso wie viele andere Zierpflanzen. Er frisst vor allem die Blätter an. Die Larven des nachtaktiven Käfers leben im Boden. Um sich vor ihnen zu schützen, können Sie parasitäre HM-Nematoden ausbringen. Jetzt ist die beste Zeit dafür. Die Nematoden sollten Sie in 18 Grad Celsius warmes Leitungswasser einrühren und im Wurzelbereich der geschädigten Pflanzen mit einer Gießkanne verteilen.

Quelle: Mein schöner Garten