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CES 2016: CTA und IBM starten gemeinsame Studie

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen steigt weltweit rasant an. Momentan weisen die Vereinten Nationen einen Anteil von 12 Prozent bei den Menschen aus, die älter als 60 Jahre sind. Nach den aktuellen Prognosen wird dieser Anteil im Jahr 2050 bei knapp 22 Prozent liegen. Ein höheres Durchschnittsalter sorgt aber auch dafür, dass immer mehr Menschen den Alltag mit Einschränkungen der körperlichen Fähigkeiten bewältigen müssen. Damit werden auch Ärzte und Pfleger vor neue Herausforderungen gestellt. Genau dieser Problematik widmet sich die Kooperation zwischen der Consumer Technology Association, kurz CTA, und dem Computerspezialisten IBM, die auf der CES 2016 in Las Vegas offiziell bestätigt wurde.

Proaktive Überwachung steht im Fokus der Kooperation

Das zentrale Thema der Forschungen wird die Einbindung von kognitive Computing in den Alltag behinderter Menschen sein. Dafür stehen allerdings derzeit weder optimale Hardware noch geeignete Softwarelösungen zur Verfügung. Die Entwicklung dieser für das kognitive Computing notwendigen Komponenten ist eines der Ziele der auf der CRES 2016 besiegelten Kooperation der CTA und IBM. Bei der Entwicklung muss darauf geachtet werden, dass bei der notwendigen einfachen Zugänglichkeit der Systeme die Privatsphäre der Nutzer und auch ihre Sicherheit nicht gefährdet werden.

Was bedeutet proaktive Überwachung beim kognitive Computing?

Unter dem Begriff „proaktive Überwachung“ verstehen die Kooperationspartner beispielsweise die Möglichkeit, die Medikamenteneinnahme behinderter Menschen zu steuern. Tragbare Technik könnte zukünftig die Patienten daran erinnern, wann sie sich in welcher Form zur Erhaltung ihrer Restfähigkeiten bewegen sollen. Auch könnte diese Technik Ernährungsempfehlungen geben, die sich am aktuellen Zustand der Patienten orientieren. Die Studie soll auch klären, wie über eine vorausschauende Analyse in den Wohnungen der Betroffenen über computergestützte Steuerungen optimale Bedingungen geschaffen werden können.

Eine der ergänzenden Zielstellungen des auf der CES 2016 verkündeten Forschungsprojekts besteht darin, die Pflegekräfte zu entlasten. Dort herrscht in den Industrienationen schon jetzt ein Mange an Fachkräften, der sich mit der absehbaren Erhöhung des durchschnittlichen Lebensalters noch weiter verstärken dürfte.

Quelle: cesweb