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Berlinale 2021 mit einigen Neuerungen

Brandenburger Tor

Die Berlinale 2021 startet am 21. Februar und endet am 21. Februar 2021. Die Veranstalter haben gerade eben entschieden, die 71. Ausgabe dieser Reihe als Festival mit physischer Anwesenheit zu planen.

Veranstalter müssen aktuell mit einigen Unsicherheiten leben, die den Folgen der Coronakrise geschuldet sind. Betroffen davon sind auch die Ausrichter der Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Die Berlinale 2021 beginnt am 11. Februar und endet am 21. Februar 2021 in der gewohnten Form eines Präsenzevents. Teilnehmer und Gäste müssen sich jedoch auf einige Neuerungen einstellen. Die Pflicht zur Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln ist nach den aktuellen Einschätzungen der Virologen zur Entwicklung von COVID-19 sehr wahrscheinlich. Außerdem wird es beispielsweise in den Kategorien „Generation Kplus“ und „Generation 14plus“ keine Kurzfilme geben. Alle vorzustellenden Projekte müssen eine Mindestlänge von 60 Minuten haben.

Was ändert sich bei den vergebenen Preisen bei der Berlinale 2021?

Die Veranstalter haben sich dazu entschlossen, die Vergabe des Alfred-Bauer-Awards als Sonderpreis zum Silbernen Bären dauerhaft einzustellen. Als Ersatz wird beim Filmfestival Berlin künftig ein Silberner Bär als „Großer Preis der Jury“ eingeführt. Damit haben Schauspieler, Drehbuchautoren und Regisseure in Zukunft die Chance auf insgesamt acht Awards. Allerdings gibt es eine weitere Neuerung. Die Macher der Berlinale tragen nun auch der Einführung der Möglichkeit einer genderneutralen Angabe in den Personaldokumenten Rechnung. In den Preisbezeichnungen werden die Zusätze „beste Schauspielerin“ und „bester Schauspieler“ abgeschafft. In Zukunft tragen diese Awards den Zusatz“ „für die beste schauspielerische Leistung“ in einer Hauptrolle oder Nebenrolle. Die Ausrichter der Berlinale 2021 begründen das mit der Notwendigkeit eines „gendergerechten Bewusstseins“ in der Filmindustrie.

Wichtige Termine rund um die Berlinale 2021

Bereits am 25. August 2020 startete der Anmeldezeitraum für den Berlinale Co-Production Market. Dieses Angebot richtet sich an Produzenten, die für neue Low-Budget-Spielfilme (maximal 20 Millionen Euro) Finanzierungspartner suchen. Der Anmeldezeitraum für solche Präsentationen beim Berliner Filmfestival endet am 30. September 2020. Die Berlinale bietet eine ähnliche Plattform für die Macher von TV-Serien. Wer geeignete Partner beim „Co-Pro Series“-Pitch finden möchte, muss sich mit seinem Projekt spätestens bis zum 15. Oktober 2020 bewerben.
Außerdem laufen die Anmeldungen für die Präsentationen beim European Film Market (kurz EFM). Derzeit sind als Standorte das „Marriott Hotel“ und der Gropius-Bau angedacht. Vorführungen im Rahmen der Berlinale 2021 können zugelassene Filmemacher in den Kinos „Zoo Palast“ und „Deplhi LUX“ buchen. Beim EFM gibt es eine Besonderheit. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wird das Event als Mix aus Präsenzevent und virtuellem Filmemarkt geplant.

Quelle: Berlinale