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Australian Open wegen zu starker Rauchbelastung verschoben

Die anhaltenden Brände in Australien sorgen auch in Melbourne für eine schlechte Luftqualität. Erneut mussten die Spiele der Qualifikationsrunde für die Australian Open aufgrund der schlechten Luft verschoben werden.

Am Dienstag erreichte die Stadt Melbourne einen traurigen Rekord: Die Luftwerte waren so schlecht, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Verantwortlich sind die Buschbrände, die schon seit Monaten im Südosten Australiens wüten. Am Mittwoch waren von dieser schlechten Luft auch wieder die Tennisprofis bei den Australian Open betroffen.

Qualifikationsrunde für Australian Open

Die Spiele der Qualifikationsrunde für die Australian Open wurden aufgrund der starken Rauchbelastung in der Luft verschoben. Alleine der Beginn der Matches wurde um drei Stunden nach hinten verschoben und auch die Trainingseinheiten mussten zeitversetzt stattfinden.

Wie die Organisatoren mitteilten, überprüfe man die Luftbedingungen laufend. Die weiteren Entscheidungen könne und wolle man aber nur in Rücksprache mit Medizinern, Wetterexperten und Umweltschutzbehörden treffen, wie es in einem Tweet hieß.

Dalila Jakupovic gab nach Hustenanfall auf

Schon am Vortag hatten sich die ersten Spiele der Qualifikationsrunde verzögert. Nach einem Hustenanfall musste die Slowenin Dalila Jakupovic aufgeben und wurde von einer Betreuerin vom Platz geführt. Anschließend erklärte die Sportlerin, sie habe tatsächlich Angst gehabt, zu kollabieren. Sie konnte nicht mehr laufen und ist deshalb vom Platz gegangen.

Doch Jakupovic war nicht der einzige Tennisprofi, der mit Atemproblemen in Melbourne zu kämpfen hatte. Deshalb hagelte es auch heftige Kritik gegenüber den Organisatoren. Eigentlich soll das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres am stattfinden. Die Organisatoren haben eine komplette Verschiebung der Australian Open bisher ausgeschlossen. Es hieß vielmehr, dass man keine Verzögerungen erwarte und „zusätzliche Maßnahmen getroffen habe, um sicherzustellen, dass die Australian Open wie geplant ablaufen können“. Das zumindest erklärte Turnierdirektor Craig Tiley zuletzt.

Quelle: dpa