Andreas Eschbach: Ein erfolgreicher Science-Fiction-Autor

Aus der Reihe der Autoren für Science-Fiction-Romane ist Andreas Eschbach nicht wegzudenken. Deshalb nehmen wir seinen 60. Geburtstag zum Anlass, den Erfolgsautoren vorzustellen.

Die Liste der Auszeichnungen von Andreas Eschbach würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Den Beginn der Anerkennung seines Talents stellte 1994 ein Arno-Schmidt-Stipendium dar. Schon kurz danach räumte er mehrfach den Deutschen Science Fiction Preis des SFCD ab und holte sich mit „Solarstation“ seinen ersten Kurd-Laßnitz-Preis. Zu den ausländischen Awards gehören beispielsweise der Prix Bob Morane und der Prix Une autre Terre.

Das bisherige Leben und Wirken von Andreas Eschbach

Der mittlerweile in Frankreich lebende Schriftsteller erblickte in Stuttgart das Licht der Welt. Er entschied sich zuerst für eine berufliche Laufbahn als Techniker in der Luft- und Raumfahrt. Doch er entschloss sich dazu, das Studium nicht zu beenden, sondern stattdessen als Programmierer tätig zu werden und nebenher Romane zu schreiben. Sein erstes Science-Fiction-Werk kam im Jahr 1995 mit dem Titel „Die Haarteppichknüpfer“ auf den Marlt. 1998 landete Andreas Eschbach mit „Das Jesus Video“ im Jahr 1998. Zeitweise beschäftigte sich der gebürtige Stuttgarter mit verschiedenen Genres, bevor er sich auf das Genre Science Fiction fokussierte. Beispiele dafür sind „Der Nobelpreis“ und „Ausgebrannt“. Andreas Eschbach gehört außerdem zu den regelmäßigen Autoren der „Perry Rhodan“-Reihe. Bisher stammen etliche Episoden aus seiner Feder. Die erste „Perry Rhodan“-Geschichte von Andreas Eschbach wurde im Jahr 1998 im Heft mit der Nummer 1935 und dem Titel „Der Gesang der Stille“ veröffentlicht.

Die Werke von Andreas Eschbach umfassen zahlreiche Reihen

Im Jahr 2015 erschien mit „Aquamarin“ der erste Teil einer kleinen Reihe, die im August 2019 mit „Ultramarin“ einen dritten Teil erhielt. Auch mit der „Out“-Trilogie feierte der Wahlfranzose große Erfolge. Das Projekt Mars umfasst inzwischen inklusive des Prequel-Romans sechs Teile. Sie entstanden in der Zeit von 2005 bis 2009. Doch Andreas Eschbach schreibt nicht nur Romane, sondern hat auch zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Das Wissen aus seiner ersten beruflichen Tätigkeit ließ er beispielsweise in einem 2000 publizierten Fachbuch zur Softwareentwicklung einfließen. Außerdem betätigte er sich über viele Jahre hinweg als Dozent bei der Ausbildung künftiger Schriftsteller.

Quelle: offizielle Website