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30 Jahre ICE: Deutsche Bahn spendiert Tickets zum Sonderpreis

Der neue Intercity

Im Mai 2021 durfte der ICE das 30-jährige Jubiläum seiner Einführung bei der Deutschen Bahn feiern. Die Geschenke zum Jubiläum bekommen die Bahnkunden.

Ab dem 5. Juni 2021 können sich Bahnkunden Tickets zum Super-Sparpreis auf beliebten Fernstrecken sichern. Die Sonderangebote rund um das 30-jährige Jubiläum der ICE-Einführung gibt es bis zum 14. Juni 2021 in zwei Varianten. Den Super-Schnäppchenpreis von 17,90 Euro gibt es für die nicht stornierbaren Tickets abhängig von der freien Kapazität der gewählten Verbindung. Wer sich die Möglichkeit einer Stornierung offenhalten möchte, muss für das Super-Sparticket etwas tiefer in die Tasche greifen, denn es kostet 21,50 Euro. Buchbar zum Sonderpreis sind ICE-Verbindungen bis einschließlich dem 11. Dezember 2021.

Gibt es offizielle Feierlichkeiten zum 30. ICE-Geburtstag?

Der offizielle Festakt zum 30. Jahrestag der Inbetriebnahme der ersten ICE-Verbindung der Deutschen Bahn findet am 8. Juni 2021 statt. Als Location wurde der Hauptbahnhof Berlin ausgewählt. An diesem Tag gibt es die Namensweihe für einen neuen ICE-Zug. Er soll den Namen „Bundesrepublik Deutschland“ bekommen. Als „Taufpate“ wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier agieren. Das tatsächliche Datum des Jahrestags wäre der 29. Mai gewesen, denn die ersten ICE-Züge starteten am 29. Mai 1991 von München, Stuttgart, Mainz, Hamburg und Bonn mit dem Ziel Kassel, wo sie zeitgleich eintrafen. Ehrengast der offiziellen Einweihungsfeier war der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Die erste reguläre Linienfahrt eines ICE startete am frühen Morgen des 2. Juni 1992 in Hamburg mit dem Ziel München.

Die bisherige Erfolgsgeschichte des ICE

Die Erfolge der Deutschen Bahn mit den Hochgeschwindigkeitszügen lassen sich aus der Entwicklung der Fahrgastzahlen ablesen. Bereits in den sieben Jahren des Startjahrs wurden rund 5,9 Millionen Fahrgäste in den ICE-Zügen gezählt. Im Jahr 1992 stieg die Zahl auf 15,3 Millionen Passagiere. Im Milleniumsjahr wurden bereits mehr als 41,6 Millionen Tickets für ICE-Verbindungen verkauft. 2019 wurden 99,2 Millionen Fahrgäste in den ICE-Zügen gezählt. Nach dem steilen Verlauf der Diagrammkurve wäre 2020 eine weitere Steigerung der Passagierzahlen von mindestens 5 Prozent zu erwarten gewesen, doch die aufgrund der Corona-Pandemie notwendigen Beschränkungen der Mobilität machten der Deutschen Bahn einen Strich durch die Rechnung. Die Passagierzahl fiel auf rund 55 Millionen ab.

Wie sieht die Zukunft des ICE bei der Deutschen Bahn aus?

Interessant für die Fahrgäste war die Erweiterung der Strecken bis ins Ausland. Beispiele dafür sind Linien, von denen die Bahnhöfe Lüttich, Brüssel, Amsterdam, Interlaken, Zürich, Linz, Wien und Paris bedient werden. Dort gibt es Pläne zur Erweiterung. Die ICE-Züge erfüllen die hohen Anforderungen von Geschäftsreisenden beispielsweise durch die Bereitstellung von kostenlos nutzbaren WLAN-Hotspots und die stetige Verkürzung der Reisezeit durch die Modernisierung des Streckennetzes und der Zugtechnik. Bei den Neuanschaffungen setzt die Deutsche Bahn vor allem auf Varianten, die mit hochwertiger Sicherheits- und Neigetechnik Reisegeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde erreichen. Damit stellen die ICE-Verbindung eine ernst zu nehmende Konkurrenz für innerdeutsche Flugverbindungen dar. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass von den ICE-Zügen deutlich geringere Umwelt- und Klimabelastungen als von Flugzeugen mit vergleichbaren Platzkapazitäten ausgehen.

Quelle: Deutsche Bahn