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Erste große Hitzewelle des Jahres 2026: Waldbrandgefahr steigt rasant

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Der DWD erwartet für Deutschland eine kräftige Hitzewelle. Dabei steigt das Risiko für Waldbrände sehr stark und sehr schnell an.

Lange wurde Deutschland von „Schaukelwetter“ geprägt. Diese Phase ist zu Ende. Der Deutsche Wetterdienst warnte bereits am Donnerstag (18. Juni 2026) mit Ausnahme kleiner Abschnitte an der Ostseeküste vor einer immensen Hitzebelastung. Die aktuellen Prognosen mit relativ hoher Verlässlichkeit reichen bis in die Mitte der Kalenderwoche 26/2026. Danach sollen die Tageshöchsttemperaturen sogar noch steigen. Eines der Resultate dieser Entwicklung wird die Ausrufung der höchsten Waldbrandwarnstufen in Deutschland sein. Nur wenige Regionen werden dabei von den Niederschlägen in den letzten Tagen profitieren.

Wie sehen die Prognosen der Waldbrandwarnstufen genau aus?

Bereits am Donnerstag (18. Juni 2026) galt regional die Waldbrandwarnstufe 4. Betroffen waren der Westen und Süden von Brandenburg, der äußerste Norden von Sachsen sowie der Osten und der Norden von Sachsen-Anhalt sowie Teile von Niedersachsen und Baden-Württemberg. Doch dabei wird es nicht bleiben. Der DWD geht davon aus, dass schon am Freitag (19. Juni 2026) punktuell die Waldbrandwarnstufe 5 ausgerufen werden muss. Dann müssen Einheimische und Gäste damit rechnen, dass punktuell in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt für Wälder ein Betretungsverbot gilt. Obwohl es zum Ende der Woche Gewitter geben soll, wird sich daran vorerst nichts ändern. Spätestens am Sonntag (21.06.2026) werden mit wenigen Ausnahmen flächendeckend in ganz Deutschland die Waldbrandwarnstufen 3 und 4 gelten. Eine ähnliche Entwicklung wird auch beim Graslandfeuerindex erwartet.

Flusspegel fallen bereits stark und schnell

Das zeigt beispielsweise ein Blick auf die Entwicklung des Pegels der Elbe in Dresden. Zu Wochenbeginn hatte sich dort die Lage etwas entspannt und der Pegel war bis auf 90 Zentimeter (17. Juni 2026, mittags) gestiegen. Bis Donnerstag (18. Juni 2026 gegen 15:00 Uhr) war er bereits wieder auf rund 75 Zentimeter gesunken. Die Landeshochwasserzentrale Sachsen geht davon aus, dass der Pegel schon am Sonntag (21. Juni 2026) bei circa 60 Zentimetern liegen wird. Die weitere Entwicklung macht auf der Basis der Prognosen des DWD nicht viel Hoffnung für den Betrieb der Raddampfer der Weißen Flotte. Der DWD sagt auch für die Kalenderwoche 26/2026 hochsommerliche Temperaturen und allgemein trockenes Wetter voraus. In Brandenburg ist die Lage ähnlich. Das zeigt unter anderem die Entwicklung des Wasserstands der Havel am Pegel Rathenow.

Quelle: DWD, Landeshochwasserzentralen

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