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Sebastian Krumbiegel: Der Frontmann der „Prinzen“ wird 60 Jahre alt

Music

In unserer kleinen Reihe der Jubilare des Tages widmen wir uns heute Sebastian Krumbiegel. Er ist besser bekannt als Frontmann der Band „Die Prinzen“.

Das Licht der Welt erblickte Sebastian Krumbiegel am 5. Juni 1966 in der damals als Messestadt bekannten Metropole Leipzig. Das Talent eines musikalischen Künstlers wurde ihm mütterlicherseits in die Wiege gelegt. Wer seine Herkunft recherchiert, stößt darauf, dass seine Großmutter Philine Fischer war. Sie agierte als Sopranistin und Primadonna in Halle und kam unter anderem in mehr als einem Dutzend Inszenierungen von Opern von Georg Friedrich Händel zum Einsatz. Auch die Namensgebung war musikalisch geprägt, denn die Eltern Krumbiegel orientierten sich dabei an Johann Sebastian Bach.

Wie verlief der bisherige Lebensweg von Sebastian Krumbiegel?

Eine musikalische Karriere war damit „vorprogrammiert“, wie der Volksmund sagt. Dazu hat auch beigetragen, dass sich sowohl der Bruder als auch die Schwester von Sebastian Krumbiegel für einen Berufsweg im Musikgeschäft entschieden. Ein weiterer Meilenstein stammt aus dem Jahr 1976 und besteht aus dem Wechsel auf die Thomasschule zu Leipzig, wo Sebastian Krumbiegel praktische Erfahrungen als Sänger bei den Auftritten mit dem Thomanerchor sammeln konnte. Außerdem lernte er dort mehrere Mitglieder der späteren Band „Die Prinzen“ kennen. Schon mit gerade einmal 15 Jahren tat er sich mit Wolfgang Lenk für die Gründung der Band „Phoenix“ zusammen. Zudem war er als Sänger bei der Band „Rockpol“ aktiv. An seine Zeit bei der damaligen NVA schloss sich ein Studium an der Musikhochschule Leipzig an. Aus dieser Phase stammt die Gründung der Band „Die Herzbuben“, aus der 1991 die Band „Die Prinzen“ wurde. Grund für die Namensänderung war der Wunsch, nicht mit den „Wildecker Herzbuben“ verwechselt zu werden, die genau zu dieser Zeit die Herzen der deutschen Schlagerfans eroberten.

Sebastian Krumbiegels Erfolge mit der Leipziger Band „Die Prinzen“

Einen wichtigen Beitrag zum schnell wachsenden Bekanntheitsgrad der Band rund um Sebastian Krumbiegel leistete die Musikproduzentin Annette Humpe. Die gebürtige Hagenerin kümmerte sich beispielsweise auch um die Band „Ich + Ich“ und Max Raabe sowie Udo Lindenberg und „Lucilectric“. Zeitgleich zum Kontakt mit ihr ergänzte Ali Zieme die Band „Die Prinzen“. Den ersten Charterfolg in der Gattung Studioalben schafften sie im Jahr 1991 mit dem Album „Das Leben ist grausam“. Danach folgten die Alben „Küssen verboten“ (1992) und „Alles nur geklaut“ (1993), die genau wie das Album „Schweine“ aus dem Jahr 1995 unter die Top 10 der deutschen Albumcharts kamen. In der Gattung Singleauskoppelung wurden die Titel „Alles nur geklaut“ (1993) und „Du musst ein Schwein sein“ (1995) zu den größten Erfolgen.

Was umfasst das bisherige Lebenswerk von Sebastian Krumbiegel noch?

Der Leipziger betätigte sich zusätzlich als Synchronsprecher und Musiker bei einigen Filmprojekten. Im Jahr 2024 steckte er bei „The Masked Singer“ im Kostüm des Krokodils und kam unter die TOP 3 der Finalisten. Außerdem ist er Unterstützer zahlreicher gemeinnütziger Projekte. Dazu gehörten beispielsweise das Ronald-McDonald-Haus in Leipzig sowie das Festival „Leipzig. Courage zeigen“. Aktuell agiert er als einer der Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks. Für sein soziales Engagement erhielt der 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Quelle: MDR, Synchronkartei, Charts, Deutsches Kinderhilfswerk, IMDb

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