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Wer zieht 2023 in die Songwriters Hall of Fame ein?

Music

Die Neuzugänge 2023 in der Songwriters Hall of Fame bieten ein Mix queer durch alle Musikrichtungen. Das belegt die offizielle Ankündigung der Namen.

Die offizielle Gala zur Ehrung der Neuzugänge in der Songwriters Hall of Fame findet am 15. Juni 2023 im New Yorker Marriott Marquis Hotel statt. Die geehrten Musiker/-innen wurden bereits in der Vorankündigung als „legendär“ bezeichnet. Nile Rodgers betonte in der Ankündigung die enorme Bedeutung der Songwriter, die mit ihrer Arbeit dafür sorgen, dass ständig neue Musiktitel Milliarden Menschen in der ganzen Welt Freude bereiten. Auch die wirtschaftlichen Erfolge der Musikindustrie wären ohne die Tätigkeit der Songschreiber/-innen undenkbar.

Teddy Riley und Gloria Estefan bekommen Plätze in der Songwriters Hall of Fame

Die gebürtige Kubanerin und Wahlamerikanerin Gloria Estefan ist aus der Musik der 1980er und 1990er Jahre nicht wegzudenken. Erste Erfolge feierte sie mit der Band Miami Sound Machine. Ihr erstes Soloalbum mit dem Titel „Cuts Both Ways“ (1989) schaffte es auf Anhieb auf den Spitzenplatz der britischen Albumcharts. Bereits vier Jahre zuvor kreierte Gloria Estefan mit dem Titel „Conga!“ aus dem Album „Primitive Love“ eine völlig neue Stilrichtung, die als „Crossover-Latin-Pop“ schnell viele Fans fand. Ansonsten ist die Sängerin hauptsächlich mit typisch amerikanischer und lateinamerikanischer Popmusik erfolgreich. Sie gehört zu den Künstlern, denen Barack Obama während seiner Amtszeit als US-Präsident die Presidential Medal of Freedom überreicht hat.
Teddy Riley ist Musikproduzent und Songwriter. Sein Debüt als Musikproduzent gab er 1986 mit der Band „Kool Moe Dees“. Mit der Gründung der Band „Guy“ etablierte er mit dem New Jack Swing eine neue Musikstilrichtung. Teddy Riley arbeitete als Songwriter und Produzent mit zahlreichen namhaften Künstlern zusammen. Ein Beispiel dafür ist das Album „Dangerous“ von Michael Jackson aus dem Jahr 1991. Auch zu Alben von Lady Gaga, Big Daddy Kane, Keith Sweat, Bobby Brown und Snoop Dogg trug er mit einigen Songs bei.

Was bringt Snoop Dogg und Jeff Lynne die Aufnahme in die Songhall ein?

Der gebürtige Kalifornier Calvin Cordozar Broadus Jr. startete seine musikalische Karriere unter dem Pseudonym Snoop Dogg als Rapper. Mit seinem 1993er Debütalbum „Doggystyle“ schaffte er es bis auf den Spitzenplatz der amerikanischen Charts. Seit 2012 ist er unter dem Pseudonym Snoop Lion im Raggae-Genre unterwegs und betätigt sich parallel unter dem Namen Snoopzilla im Bereich der Funk-Musik. Seine Vielseitigkeit stellte er 2018 mit einem ersten Gospel-Album unter Beweis. Im gleichen Jahr durfte er einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood enthüllen.
Ein weiterer Neuzugang in der Songwriters Hall of Fame ist 2023 der britische Songwriter und Musikproduzent Jeff Lynne. Er feierte große Erfolge mit dem Electric Light Orchestra (ELO) und war in drei weiteren Bands aktiv. Auch zahlreiche Titel von Roy Orbison, Joe Cocker, Bryan Adams sowie The Beatles und Aerosmith sowie Tom Petty gehen auf sein Konto. Der zum 1991 erschienenen Kinofilm „Robin Hood“ gehörende Song „Wild Themes“ stammt ebenfalls aus seiner Feder. Er wurde in seiner Heimat im Jahr 2020 zum Officer oft he Order oft he British Empire ernannt.

Wer zählt sich 2023 ebenfalls zu den Neuzugängen in der Songhall?

Liz Rose ist gebürtige Texanerin und lieferte Songs beispielsweise für Gary Allan und Billy Gilman. Zahlreiche Songs aus der Kooperation mit Taylor Swift wurden zu Welterfolgen. Außerdem arbeitete sie beispielsweise mit Chris Young, Tim McGraw, Carry Underwood, Bonnie Raitt, Miranda Lambert und Blake Shelton zusammen.
Ebenfalls zu den Neulingen gehört die Britin Helen Folasade Adu, besser bekannt als Sade Adu. Die gebürtige Nigerianerin und Wahlbritin bevorzugt den Hip-Hop. Ihre Singles und Alben brachten ihr zahlreiche Spitzenplatzierungen in den Charts und mehrere Grammys ein. Sie sind auch für Coverversionen von anderen namhaften Musiker/-innen sehr beliebt. Dazu gehören beispielsweise Versionen von Donna Summer, LeAnn Rhimes und Frank Ocean.
Glenn Ballard ist ein Komponist und Musikproduzent, der seine Karriere im Team von Elton John startete. Seine ersten Erfolge als Songwriter feierte er mit der britischen Sängerin Kiki Dee. Er arbeite bisher beispielsweise mit Alanis Morisette, Wilson Phillips sowie Michael Jackson und Katy Perry zusammen. Aus der Kooperation von Glenn Ballard mit Dave Stewart ging die Musik zum Broadway-Musical „Ghost“ hervor.

Quelle: Songhall