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Klage gegen Johnny Depp und Good Films Productions eingereicht | Alltagsmagazin.de

Klage gegen Johnny Depp und Good Films Productions eingereicht

Derzeit sehen sich Johnny Depp und die Produzenten des kommenden Krimis „City of Lies“ einer Schmerzensgeld- und Schadenersatzklage gegenüber. Sie wurde am 6. Juli beim District-Gericht in Los Angeles eingereicht.

Um Johnny Depp war es recht ruhig geworden, nachdem er mit seiner Scheidung von Amber Heard, seinen Kapriolen am Set von „Pirates of the Caribbean“ sowie mit der Auseinandersetzung mit seinen ehemaligen Finanzberatern für negative Schlagzeilen gesorgt hatte. Nun wird ihm erneut vorgeworfen, jemanden tätlich angegriffen zu haben.

Was ging der Klage gegen Good Films und Johnny Depp voraus?

Das Verfahren ist unter dem Aktenzeichen BC 713123 beim Superior Court of California County of Los Angeles anhängig und wurde von Gregg Brooks eingereicht. Der Klage liegt ein Vorfall vom 13. April 2017 zugrunde. An diesem Tag soll Johnny Depp den Location Manager Gregg Brooks im alkoholisierten Zustand mit zwei Schlägen attackiert haben, als dieser ihn dazu aufforderte, den Drehort zu verlassen. Die Location vor und im Barclay-Hotel war eigentlich bis 22.00 Uhr gebucht gewesen. Gregg Brooks hatte eine Verlängerung der Drehgenehmigung bis 23.00 Uhr aushandeln können, die aber Johnny Depp nicht ausreichte. Brooks wendete sich deshalb an den Regisseur vor Ort (Brad Furman), doch dieser bat ihn, Johnny Depp selbst davon zu unterrichten, dass er das Set zu verlassen hätte. Das tat er auch und wurde dabei seinen Darstellungen zufolge von Johnny Depp derart attackiert, dass dessen eigene Bodyguards eingreifen mussten.

Warum verklagt Gregg Brooks die gesamte Produktionsfirma?

In der Aussage zur Klage machte Gregg Brooks die Aussage, dass er nach dem Vorfall angeblich von Good Films Productions dazu genötigt worden wäre, eine Verzichtserklärung für eine Klage zu unterschreiben. Als er sich weigerte, wurde er wenige Tage später von den Produzenten entlassen. Deshalb richtet sich die Schmerzensgeld- und Schadenersatzklage nicht nur gegen Johnny Depp, sondern auch gegen Good Films Productions, den Regisseur Brad Furman sowie Miriam Segal. Sie enthält sowohl den Tatbestand des tätlichen Angriffs als auch der Nötigung. Außerdem wirft Gregg Brooks den verantwortlichen Mitarbeitern der Produktionsfirma Fahrlässigkeit vor.

Die Klage kommt für die Macher und Akteure zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt, wobei sich auch die Frage stellt, warum Brooks mit der Klage mehr als ein Jahr gewartet hat. Der unter dem Projektnamen „LAbyrinth“ gedrehte Krimi hat in den ersten Ländern am 7. September 2018 mit dem endgültigen Titel „City of Lies“ Premiere. Das Drehbuch aus der Feder von Christian Contreras basiert auf einem Roman von Randall Sullivan. In den Hauptrollen werden neben Johnny Depp beispielsweise Forest Whitaker. Toby Huss und Dayton Callie zu sehen sein.

Quelle: Case No: BC713123 auf SCRIBD