Fire Departments können die Kräfte am Thomas Fire bündeln

Obwohl die meisten großen Buschfeuer in Südkalifornien unter Kontrolle gebracht werden konnten, gibt es noch immer keine vollständige Entwarnung. Das Hauptproblem wird auch in den nächsten Tagen das Thomas Fire bleiben, von dem Santa Barbara noch immer bedroht wird. Dort machen den Feuerwehrleuten (genau wie in den vergangenen Tagen) vor allem die Wetterverhältnisse massiv zu schaffen. Nachfolgend geben wir eine kurze Zusammenfassung des aktuellen Stands an allen relevanten Fronten, an denen noch Firefighter im Einsatz sind.

Wie ist die derzeitige Lage am Thomas Fire?

Bis jetzt hat das im Osten von Santa Barbara wütende Thomas Fire eine Fläche von rund 1.020 Quadratkilometern in Mitleidenschaft gezogen. Die bisherige Schadensbilanz der Feuerfronten beläuft sich auf mehr als 970 komplett zerstörte und mehr als 200 schwer beschädigte Gebäude. Nachdem die anderen Buschfeuer erfolgreich eingedämmt werden konnten, haben die zuständigen Fire Departments das am Thomas Fire eingesetzte Personal massiv aufgestockt. Mittlerweile kämpfen dort fast 8.400 Feuerwehrleute darum, die vom Wind angetriebene Feuerwalze zu stoppen. Sie bekommen Unterstützung von mehr als 1.000 Löschzügen, 32 Helikoptern, über 60 Wasserwerfern und knapp 80 Bulldozern. Der massive Einsatz zeigt erste Erfolge, denn am Freitagmorgen wurde offiziell bestätigt, dass inzwischen rund ein Drittel der Feuerwalzen am Thomas Fire unter Kontrolle gebracht werden konnten. Doch noch immer gelten für einige Gebiete vorsorgliche Evakuierungen.

Wie sieht es an den anderen Buschfeuern aus?

Schon am Mittwoch gab es die erleichternde Nachricht, dass das Skirball Fire zu 90 Prozent unter Kontrolle gebracht werden konnte. Dort war es möglich, sämtliche Evakuierungen vollständig aufzuheben. Die Schadensbilanz weist einige leicht Verletzte, ein Dutzend zerstörte Häuser und sechs beschädigte Gebäude aus. Das Creek Fire ist seit dem frühen Freitagmorgen (Ortszeit) fast vollständig unter Kontrolle. Die Zahl der dort eingesetzten Feuerwehrleute konnte auf etwa 100 reduziert werden. Das Creek Fire brannte volle zehn Tage und zog eine Fläche von rund 63 Quadratkilometern in Mitleidenschaft. Ähnlich gute Nachrichten gibt es auch vom Lilac Fire. Dort sind noch etwa 80 Firefighter im Einsatz, um die restlichen zwei Prozent der Flammen zu löschen. Hier landen fast 160 zerstörte und mehr als 60 beschädigte Gebäude in der Schadensbilanz.

Quelle: fire.ca.gov, inciweb.nwcg.gov, lafd.org