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Erneute Verschiebungen von Kinopremieren wegen COVID-19

Clapboard Cinema Entertainment

Über die aktuellen Änderungen der Termine für Kinopremieren dürften die Fans gar nicht erfreut sein. Allerdings machen sie die Entwicklungen bei der Verbreitung von COVID-19 unumgänglich.

Die Verschiebungen der Termine für Kinopremieren sind eine Folge der Verlängerungen der in Kalifornien geltenden Restriktionen durch den Gouverneur Gavin Newsom. Er hatte Anfang Juli 2020 eine erneute Schließung von Restaurants und Kinos angeordnet. Sie war auf drei Wochen befristet, wurde aber angesichts von 1.900 Neuinfektionen mit COVID-19 binnen eines Tages verlängert. Die großen Filmstudios reagierten sofort und überarbeiteten ihre Premierenpläne.

Welche Projekte sind von den Premierenverschiebungen betroffen?

Bei den aktuellen Änderungen zeigt sich, dass auch die Filmstudios nicht von einem schnellen Ende der Coronapandemie ausgehen. Ein gutes Beispiel ist eine Entscheidung von Paramount. Das Unternehmen sagte die nicht nur die für den 6. September 2020 geplante US-Premiere von „A Quiet Place Part 2“ ab und setzte sie für den 23. April 2021 neu an. Paramount entschloss sich dazu, ergänzend auch die Premiere des Bruckheimer-Projekts „Top Gun: Maverick“ zu streichen. Sie war für den 23. Dezember 2020 geplant und findet nach den neuesten Änderungen in den amerikanischen Kinos am 2. Juli 2021 statt. Die Paramount-Chefs begründeten ihre Entscheidung damit, dass bei einer Öffnung der Kinos mit Auflagen zum Schutz vor COVID-19 der Filmgenuss erheblich beeinträchtigt wird. Den Beweis hatten die Umsatzzahlen aus mehreren Ländern geliefert, in denen der Kinobesuch mit Schutzmaske und Abstandsregeln erlaubt wurde. Deshalb gab Paramount in dem Zusammenhang die Verschiebung der Premieren von drei weiteren Filmen bekannt.

Andere Studios haben Premierenpläne ebenfalls geändert

Fans der Filmreihe „Spider-Man“ hatten sich bereits mit einer viermonatigen Verschiebung arrangieren müssen. Nun wurde eine weitere Verzögerung bestätigt. Statt am 5. November 2021 wird „Spider-Man: Far From Home“ nun in den USA am 17. Dezember 2021 starten. Den nächsten Teil mit dem Titel „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ gibt es nach der aktuellen Terminierung am 7. Oktober 2022. Der Premierentermin von „Avatar 2“ ist von den jüngsten Änderungen nicht betroffen. Hier bleibt es bei der US-Premiere am 16. Dezember 2022. „Tenet“ fiel ebenfalls den Corona-bedingten Verzögerungen zum Opfer. Allerdings hat Warner Bros. bisher für dieses Projekt noch keinen neuen Premierentermin benannt. Unsicherheiten bestehen hier auch beim Action-Abenteuer „Wonder Woman 1984“, denn das für den 2. Oktober 2020 geplante Release wurde abgesagt. Das Marvel-Projekt „Black Widow“ soll nun am 6. November 2020 starten. Allerdings droht dabei ein großes Fragezeichen, falls im Herbst eine zweite Welle der Coronapandemie anrollt, so wie es Virologen derzeit befürchten. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits als Folge der Erleichterungen bei den Lockdowns und der touristischen Öffnungen.

Quelle: Filmstudios, California Government