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26. September: Europäischer Tag der Sprachen

Der Europäische Tag der Sprachen wurde im Jahr 2001 gestartet, welches der Europarat zum Jahr der Sprachen erhoben hatte. Seither findet der Aktionstag alljährlich am 26. September statt.

Deshalb stellt der Europäische Tag der Sprachen auch genau die gleichen Zielstellungen in den Mittelpunkt, die für 2001 als das Europäische Jahr der Sprachen galten. Es geht um die Förderung der Verständigung der Menschen und die Erhaltung der Sprachen, die in den Ländern der Europäischen Union gesprochen werden. Ein weiteres Ziel ist es, die sogenannten „kleinen“ Sprachen zu erhalten, bei denen es nur noch wenige Muttersprachler gibt.

Europäischer Tag der Sprachen 2019 geht über Europa weit hinaus

Der zentrale Koordinator der Veranstaltungen ist das Europäische Fremdsprachenzentrum des Europarats. Dort wurden für das Jahr 2019 insgesamt fast 1.000 Aktionen in 59 Ländern gemeldet. Allein schon das zeigt, dass der Aktionstag inzwischen weit über die Grenzen der Europäischen Union hinaus bekannt geworden ist. Die meisten der diesjährigen Aktionen finden an Schulen statt, an denen es Angebote zum Erlernen von Fremdsprachen gibt, die über den vorgegebenen Lehrplan hinausgehen. Sie finden nicht nur unmittelbar am 26. September statt, sondern erstrecken sich über die gesamte letzte Septemberwoche des Jahres 2019. Die Organisatoren selbst haben diverse Spiele rund um Fremdsprachen online gestellt.

Das Europäische Fremdsprachenzentrum liefert interessante Zahlen und Fakten

Niemand weiß so genau, wie viele Sprachen es auf der Erde überhaupt gibt. Die Experten des Europäischen Fremdsprachenzentrums schätzen, dass es bis zu 7.000 verschiedene Sprachen sein könnten. Die größte Sprachenvielfalt auf einem Kontinent ist in Asien und Afrika anzutreffen. Der Spitzenreiter bei der Sprachenvielfalt eines Staates ist Russland. Dort sind abhängig von den angewendeten Parametern bis zu 200 verschiedene Sprachen anzutreffen. Das Europäische Fremdsprachenzentrum gibt völlig zutreffend an, dass die Sprachenvielfalt vor allem in den großen Städten durch die Flüchtlinge gefördert wird. Als Beispiel benennen die Koordinatoren des Europäischen Tags der Sprachen London, wo inzwischen rund 300 verschiedene Sprachen vertreten sind. Übrigens sind nicht nur die Deutschen Anhänger von extrem langen Wörtern. Das bisher längste Wort der Welt prägte der griechische Dichter Aristophanes im fünften Jahrhundert vor Beginn der Christlichen Zeitrechnung. Es besteht aus unmöglich anmutenden 183 Buchstaben und beschreibt einen üppig gedeckten Tisch.

Quelle: ECML