Royal Coat of Arms and the gates at Buckingham Palace, London, England
In jüngster Zeit wurden die
Zahlen und Fakten rund um den neuen Premier Andy Burnham
Der neue britische Premierminister erblickte am 7. Januar 1970 in Aintree in der Netropolregion Merseyside mit dem vollen Namen Andrew Murray Burnham das Licht der Welt. Bereits im Alter von 14 Jahren engagierte er sich politisch und betonte das durch seinen Eintritt in die Labour Party. Nach dem Abschluss der allgemeinbildenden Schule absolvierte er ein Anglistik-Studium am Fitzwilliam College. Danach verlegte er seinen Wohnsitz nach London und betätigte sich dort als Journalist. Ab 1994 arbeitete für die britische Abgeordnete Tessa Jowell und stiegt 1998 zum Sonderberater des damaligen Kultusministers Chris Smith auf. Ab dem Sommer 2001 war Andy Burnham selbst Abgeordneter im britischen Unterhaus. Sein erster Ministerposten folgte im Sommer 2007 (Kultur, Sport und Medien). Ab 2017 war er Bürgermeister in Manchester. Die Rückkehr in die höhere nationale Politik erfolgte über ein Sieg im Wahlkreis Makerfield, nachdem zuvor eine Kandidatur in einem anderen Wahlkreis von Sir Keir Starmer verhindert wurde.
Welche Positionen vertritt der neue Premier Andy Burnham?
Als einen seiner wichtigsten Erfolge bezeichnet Andy Burnham die Rückkehr zum staatlichen Eigentum und Betrieb der öffentlichen Nahverkehrsmittel während seiner Zeit als Bürgermeister in Manchester. Er zählt sich zum links ausgerichteten Teil der Labour Party und nennt seine politischen Ziele selbst „wirtschaftsfreundlichen Sozialismus“. Er ist ein Verfechter der Verteilung von Macht und Rechten auf die kommunalen und regionalen Ebenen. Zu seinen Zielen gehören verstärkte Investitionen in öffentliche Dienstleistungen und den Wohnungsbau, ohne dafür die Menschen stärker mit Einkommenssteuern zu belasten. Eine kirchennahe Politik ist anzunehmen, weil Andy Burnham selbst Katholik ist. Der europäischen Verteidigungspolitik kommt entgegen, dass eines der weiteren Ziele des neuen britischen Premierministers eine Erhöhung der Militärausgaben in Großbritannien ist.
Quelle: Government

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