Asthma: Acht Prozent der Kinder sind betroffen

Zum heutigen Welt-Asthma-Tag dreht sich alles rund um die Erkrankung. Insgesamt sind acht Prozent aller Kinder und Jugendlichen jeder Altersstufe an Asthma erkrankt. Obwohl es keine genauen Zahlen gibt, gehen Ärzte gefühlt von einer steigenden Tendenz aus. Asthma tritt dabei in verschiedenen Formen auf, neben Kindern können zudem auch Erwachsene daran erkranken.

Das typische Symptom ist ein trockener Husten, der immer wiederkehrt und besonders häufig in der Nacht auftritt. Auch ein pfeifendes Geräusch beim Atmen kann entstehen, wenn die Atemwege verengt sind. Hustenanfälle können dabei so stark werden, dass sie bis hin zur Luftnot reichen.

Ursachen von Asthma

Die Ursachen von Asthma sind sehr vielfältig, ebenso wie die Formen der Erkrankung. Man unterscheidet in das nicht-allergische oder intrinsische Asthma und das allergische Asthma. Letzteres wird häufig durch Allergene, wie etwa

  • Pollen,
  • Hausstaubmilben,
  • Schimmelpilze oder
  • Tierhaare

ausgelöst. Die Atemwege reagieren auf diese äußeren Reize mit einer Überempfindlichkeit. Dadurch kommt es zur Verkrampfung der kleinen Atemwege, die sich bis zur Luftnot steigern kann. Asthma zählt dabei zu den häufigsten chronischen Krankheiten bei Kindern. Allerdings ist die Erkrankung gut behandelbar.

Welche Therapieformen kommen bei Asthma zum Einsatz?

War es früher noch üblich, dass Asthma-Patienten vom normalen Leben ausgeschlossen wurden und keinen Sport treiben durften, bekommt man die Erkrankung heute mittels moderner Medikamente recht gut in den Griff. Werden die Patienten bereits frühzeitig behandelt, sind sogar Verbesserungen der Symptome im Erwachsenenalter denkbar.

Bevor aber die richtige Therapie für Asthma gewählt werden kann, muss die allergologische Diagnostik durchgeführt werden. Auch ein Lungenfunktionstest ist angesagt, am besten schon im Baby- oder Kleinkindalter. Bei allergischem Asthma arbeitet man gerne mit der Hypersensibilisierung. Ausgeprägte Erkrankungssymptome werden zudem mit der monatlichen Allergiespritze behandelt. Die Auswahl der Therapieformen ist dabei immens, so dass die richtige Therapie stets im Einzelfall gefunden und auf den Patienten abgestimmt werden muss. Die Kosten für die Asthma-Therapie übernehmen die Krankenkassen aber immer.

Schulungen für den richtigen Umgang mit Asthma

Es gibt zwar keine Hausmittel, die bei Asthmatikern Hilfe versprechen, allerdings ist mittlerweile bewiesen, dass gerade das allergische Asthma durch bestimmte Reize verschlimmert werden kann. Zu diesen zählen Belastungen mit Feinstaub, Zigarettenqualm oder der Rauch eines offenen Kamins. Auch übermäßiger Stress und ein falsches Lüftungsverhalten können die Erkrankung verschlimmern.

Eine Schulung, die sich sowohl an Kinder als auch Erwachsene wendet, sollte daher in jeder Therapie mit integriert sein, um den richtigen Umgang mit der Krankheit zu erlernen.

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