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Präsenz im Internet ist wichtig für das Überleben in Krisenzeiten

Website builder

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hängt auch davon ab, ob es eine eigene Präsenz im Internet hat. Sie entscheidet mit über den erzielbaren Gewinn.

Viele Unternehmen haben sich noch nicht vollständig von den Folgen der Coronakrise erholt, stehen aber bereits vor den Herausforderungen der Energiekrise. Die vordringlichste Aufgabe für das Überleben dieser Unternehmen ist die Reduzierung ihrer Kosten und Optimierung ihrer Gewinne. Damit rückt für viele Betriebe die Erstellung einer eigenen Website in den Blickpunkt, die vorher mit einem soliden Stammkundenklientel und ausreichend Laufkundschaft über die Runden kamen und deshalb dieses Thema noch nicht beachten mussten. Die Palette reicht von kleinen Handwerksfirmen bis hin zur Gastronomie und Lieferdiensten aller Art, die bisher Vermittlungsplattformen genutzt haben.

Websites selbst erstellen oder Dienstleister beauftragen?

Sicherlich könnten auch Laien mit den modernen Content Management Systemen (allen voran WordPress) ihre Website selbst bauen. Doch macht das Sinn? -Nein! Offiziellen Statistiken zufolge zählte im vergangenen Jahr allein die DENIC (der für die Endung .de zuständige Registrar) rund 17,1 Millionen vergebene Domains. Weltweit gab es rund 1,8 Milliarden Websites. Aber allein die DENIC-Zahlen beweisen, dass sich jedes Unternehmen mit seiner neuen Internetpräsenz gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durchsetzen muss. Allein schon deshalb ist es die beste Entscheidung, Webdesign- und SEO-Leistungen von echten Profis in Anspruch zu nehmen. Hinzu kommt, dass Laien die Funktionsweise der Sortierung der Suchergebnisse bei Google, Bing und Co. nicht kennen. Dort spielen inzwischen mehr als hundert verschiedene Faktoren eine Rolle. Als ob das nicht genug wäre, messen die Betreiber der Suchmaschinen den einzelnen Faktoren noch einen unterschiedlichen Stellenwert bei.

Abmahnsichere Websites erfordern jede Menge Fachwissen

Zu den Ansprüchen der Suchmaschinenbetreiber kommen die Anforderungen an den Datenschutz, die berücksichtigt werden müssen, wenn die Betreiber/-innen der Websites keine Bußgelder riskieren wollen, die im schlimmsten Fall sechsstellig werden können. Dabei geht es nicht nur um die sogenannten Cookies. Die Regelungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (kurz DSGVO) und die dazugehörige Rechtsprechung lassen es nicht einmal mehr zu, auch nur die verwendeten Schriftarten ohne die vorherige Zustimmung der Nutzer aus der Google-Bibliothek zu holen. Wer auf internationalem Parkett verkaufen will, muss zusätzlich die Datenschutzbestimmungen aus mittlerweile knapp hundert Ländern beachten. Sie sind teilweise noch strenger als in Deutschland und der Europäischen Union.

Lohnt sich die Investition in eigene Websites/Webshops trotzdem?

Vor allem WordPress-Websites sind samt Designs heute schon sehr günstig von den Profis zu bekommen. Für die meisten Top-Level-Domains bewegen sich die monatlichen Preise bei weniger als einem Euro und auch Server für die Bereitstellung kleinerer Websites und Webshops erfordern üblicherweise keine höheren Kosten als 10 Euro pro Monat. Nehmen wir als Beispiel einen Lieferdienst für Pizza und ähnliche Speisen. Wickelt er seine Bestellungen über eine der großen Vermittlungsplattformen ab, liegen die durch abgezogene Provisionen und Gebühren entstehenden Gewinnverluste deutlich höher als die Investitionen in die Erstellung und Pflege einer eigenen Website, die eine direkte Bestellung ermöglicht. Allerdings muss die neue Website bekanntgemacht werden. Genau dort kommen weitere Leistungen der SEO-Agenturen ins Spiel. Sie nutzen alle verfügbaren Potentiale von der Suchmaschinenwerbung über Posts in Sozial Networks bis hin zur Entwicklung von QR-Codes für Aufsteller und Werbeflyer, die nach dem Scannen mit dem Smartphone direkt auf die eigene Website führen.

Quelle: DENIC, statista, DSGVO, CCPA, CPRA, Gebührentafeln Vermittlungsplattformen