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Germanwatch: Folgen des Klimawandels bereits deutlich zu spüren | Alltagsmagazin.de

Germanwatch: Folgen des Klimawandels bereits deutlich zu spüren

Für den Global Climate Risk Index 2018 hat Germanwatch Daten ausgewertet, die über zwei Jahrzehnte hinweg erhoben wurden. Sie zeigen ein alarmierendes Szenario, denn viele Länder leiden bereits erheblich unter dem globalen Klimawandel.

Das Jahr 2017 bestätigte die Resultate, die der Global Climate Risk Index 2018 aus den Datenerhebungen von 1997 bis 2016 enthält. Weltweit haben Großwetterereignisse und deren Folgen im Jahr 2017 Schäden in einer Gesamthöhe von über 375 Milliarden Dollar verursacht.

Einige Länder sind besonders stark vom Klimawandel betroffen

Über den gesamten Betrachtungszeitraum hinweg gab es die meisten Schäden auf Haiti sowie in Honduras und Myanmar. Das Jahr 2016 brachte die größten Schäden den Fidschi-Inseln, Haiti und Simbabwe. 2017 stand vor allem Puerto Rico und Dominica im Fokus. Dort schlugen mehrere schwere Hurrikane in Folge zu. Allein in Puerto Rico waren mehrere Tausend Tote zu beklagen. Vietnam und Bangladesch haben am meisten unter den Folgen schwerer Überschwemmungen zu leiden. Das Hauptproblem ist, dass diese Entwicklungsländer kaum Chancen haben, sich von einer Katastrophe zu erholen, bevor die nächste Klimakatastrophe zuschlägt.

Wie wirkt sich der Klimawandel in Deutschland aus?

Auch die Industriestaaten bleiben von den Klimakatastrophen nicht verschont. Bis 2016 lag Deutschland noch auf dem Rang 25 aller betrachteten Staaten. Doch das Jahr 2018 zeigte, dass die Gesamtsituation hier einem Wandel unterworfen ist. Allein die Ernteausfälle durch die anhaltende Dürre im Sommer verursachten einen immensen Schaden. Die Bundesregierung musste infolge der Niedrigwasserstände in den Flüssen sogar Ölreserven freigeben. Unwetter- und Klimaschäden in anderen Ländern belasten deutsche Unternehmen. Das zeigt allein das Beispiel Munich Re. Der Rückversicherer trägt einen erheblichen Teil der Schadenssummen, die durch die gewaltigen Waldbrände in Kalifornien in den letzten Wochen entstanden sind. Danach gab es in Nordkalifornien im Umfeld des gelöschten Hill Fire immense Niederschläge, die zu Überschwemmungen geführt haben. Auch ein Teil dieser Schäden geht zu Lasten der Munich Re.

Wissenswerte Fakten zur Germanwatch

Bei Germanwatch handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein mit Sitz in Bonn, welcher im Jahr 1991 gegründet wurde. Zu seinen wichtigsten Betätigungsfeldern zählen die internationale Klimapolitik sowie die Klimapolitik in Deutschland und der Europäischen Union. Außerdem beschäftigt sich der Verein mit der Problematik der Welternährung sowie der Landnutzung und fördert die Bildung. Immer wieder stehen dabei die klimabedingten Schäden in den Entwicklungsländern im Fokus. Ein Beispiel dafür ist die Initiative „Loss and Damage in Vulnerable Countries“. Der Klima-Risiko-Index“ gehört genau wie der Klimaschutz-Index und der Newsletter KlimaKompakt zu den regelmäßigen Publikationen des Vereins.

Quelle: Germanwatch e.V.