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Festnahme bei Berliner Halbmarathon wegen Hinweisen auf Gewalttat | Alltagsmagazin.de

Festnahme bei Berliner Halbmarathon wegen Hinweisen auf Gewalttat

Die Berliner Polizei hat gestern mehrere Personen festgenommen, weil es Hinweise auf die Vorbereitung eines möglichen Verbrechens gab. Wie erste Medienberichte mitteilten, stammt der Hauptverdächtige aus dem Umfeld des Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri.

Anschlag auf Berliner Halbmarathon verhindert?

Wie es außerdem hieß, konnte die Berliner Polizei möglicherweise einen Anschlag auf den gut besuchten Berliner Halbmarathon verhindern. Bereits im Vorfeld der Großveranstaltung soll es laut Berliner Polizei vereinzelte Hinweise auf ein möglicherweise geplantes Verbrechen gegeben haben, das mit dem Halbmarathon im Zusammenhang stehe.

Insgesamt hat die Berliner Polizei jetzt sechs Männer zwischen 18 und 21 Jahren festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt laut Spiegel-Informationen jetzt bereits wegen des Verdachts auf Verabredung zum Mord. Die Polizei sprach von mehreren Wohnungen und Fahrzeugen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln, die durchsucht wurden.

Weiterhin hieß es, dass es nicht nur Hinweise auf eine möglicherweise geplante Tat beim Berliner Halbmarathon gegeben habe, sondern die Hintergründe des „Attentats in Münster noch nicht vollständig geklärt“ seien. Daher hätten sich die Einsatzkräfte für den Zugriff entschieden. Gut 36.000 Sportler nahmen an dem Halbmarathon am Sonntagvormittag teil.

Sicherheitsvorkehrungen für Halbmarathon verschärft

Schon im Vorfeld hatte Berlins Innensenator Andreas Geisel von der SPD direkt nach der Amokfahrt von Münster angekündigt, die ohnehin „extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen“ für den Halbmarathon nochmals zu überprüfen. Polizeisprecher Thomas Neuendorf teilte der Nachrichtenagentur dpa mit, dass für „Läufer und Teilnehmer und das Personal zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden“ hätte.

Es habe keine konkreten Hinweise darauf gegeben, dass der Berliner Halbmarathon Ziel eines Anschlags sein sollte. Vielmehr hätten sich die Durchsuchungen auf Personen bezogen, die die Polizei der Hauptstadt dem „islamistisch-terroristischen Bereich“ zurechne.

Laut Nachrichtenagentur AFP wurden bei den Durchsuchungen Handys, Datenträger, ein kleines Messer sowie zwei Fahrzeuge beschlagnahmt. Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fand lobende Worte für das Vorgehen der Berliner Polizei. Diese habe zum richtigen Zeitpunkt richtig gehandelt.

Quelle: dpa