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Dachstein-Eishöhle: 110-jähriges Jubiläum der Entdeckung

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Obwohl die Dachstein-Eishöhle den Einheimischen schon viel länger bekannt war, gilt als offizieller Termin der Entdeckung der 17. Juli 1910. An diesem Tag gelang es drei Höhlenforschern, den sogenannten Großen Eisabgrund zu überwinden.

Die Dachstein-Eishöhle gehört zu den von Mutter Natur geschaffenen Sehenswürdigkeiten in Österreich, die trotz der noch geltenden Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 bereits wieder besichtigt werden können. Allerdings sind derzeit sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen Voranmeldungen erforderlich.

Was hat die Dachstein-Eishöhle in der Nähe von Obertraun zu bieten?

Die Höhle befindet sich mitten im Gebiet Hallstatt-Dachstein im österreichischen Salzkammergut. Sie steht als Naturwelterbe unter dem Schutz der UNESCO. Die Grundfläche der Dachstein-Eishöhle beläuft sich auf rund 5.000 Quadratmeter. Hochrechnungen zufolge befinden sich darin etwa 13.000 Kubikmeter Eis. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Teile des Eises mindestens schon ein halbes Jahrtausend alt sind. Schon zwei Jahre nach der offiziellen Entdeckung wurde die Dachstein-Eishöhle für Touristen geöffnet. Seit dem Jahr 1928 verfügt sie über eine elektrische Beleuchtung. Führungen dauern etwa eine Stunde und sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Bei den Führungen kann etwa ein Drittel der gesamten Höhlenlänge von rund zwei Kilometern besichtigt werden. Die Betreiber haben sich zahlreiche Attraktionen einfallen lassen. Dazu gehören neuerdings auch die beiden animierten Höhlenbären „Ben“ und „Boris“. Spezielle Beleuchtungskonzepte und eine ausgeklügelte Beschallung machen den Besuch der Dachstein-Eishöhle zu einem besonderen Erlebnis.

Höhlenfans haben in Obertraun mehrere Anlaufpunkte

Wer sich gerne Höhlen anschaut, ist mit dem Urlaubsziel Obertraun bestens beraten. Dort warten auch die Dachstein-Mammuthöhle sowie die Koppenbrüllerhöhle auf Erkundung. Die Dachstein-Mammuthöhle wurde zur gleichen Zeit wie die Dachstein-Eishöhle entdeckt und ebenfalls sehr schnell für den Tourismus erschlossen. Allerdings ist auf dem Rundweg nur ein kleiner Bruchteil der insgesamt mehr als 60 Kilometer langen Dachstein-Mammuthöhle zugänglich. Genau wie die Dachstein-Eishöhle gehört sie seit dem Jahr 1973 zum geschützten Weltnaturerbe der UNESCO. Die Koppenbrüllerhöhle hat ihren Namen vom „brüllenden“ Geräusch der zahlreichen Höhlenbäche bekommen. Sie wurde für touristische Begehungen bereits im Jahr 1910 eröffnet. Ganz in der Nähe befinden sich auch die unter dem Namen „5 Fingers“ bekannte Aussichtsplattform und die „Welterbespirale“. Auch diese Tourismusmagnete in Österreich sind trotz der Coronakrise bereits wieder zugänglich.

Quelle: Tourismusverband Dachstein-Salzkammergut