24. April: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Seit einigen Jahren schon rufen die drei bundesweiten Organisationen Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO gemeinsam zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche auf. Auch am heutigen Sonntag, den 24. April 2016 ist es wieder soweit. Zahlreiche Mitmachaktionen, eigene Veranstaltungen und Co. sind gefragt am Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche. In diesem Jahr haben die Organisatoren den Tag unter das Motto „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ gestellt.

„Schwimmen bis zur Verzweiflung“ – EU-Verbot soll auch in Deutschland gelten

Im Mittelpunkt der aktuellen Kampagne stehen besonders grausame Tierversuche. Dazu zählt auch der „forcierte Schwimmtest“. Ebenso gibt es Experimente zur „erlernten Hilflosigkeit“. In Deutschland sind diese grausamen Tierversuche erlaubt, obwohl in der EU bereits ein Verbot gilt, Versuche mit dem Schweregrad „schwer“ durchzuführen.

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche wollen die drei Vereinigungen jetzt auch die deutsche Bundesregierung dazu bringen, das EU-Verbot ausnahmslos umzusetzen. Dafür gibt es eine eigens eingerichtete Website samt Petition, die jeder unterschreiben kann. Die Details zur aktuellen Kampagne finden sich unter www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de.

Gedenk- und Aktionstag gegen Tierversuche mit über 30-jähriger Geschichte

Der Gedenk- und Aktionstag läuft in der Woche um den 24. April weltweit. Ziel ist es, global auf das Leid der Tiere in Labors aufmerksam zu machen. Bereits 1979 wurde der Aktionstag in Großbritannien ins Leben gerufen. Für den 24. April hat man sich entschieden, weil dies der Geburtstag von Lord Hugh Dowding war, der sich im Britischen Oberhaus stets für den Tierschutz einsetzte.

Die drei großen Organisationen rufen jeden Verein, jede Personengruppe dazu auf, sich selbst am Aktions- und Gedenktag zu beteiligen. Was für Veranstaltungen möglich sind, zeigen die Vereinigungen dabei beispielhaft auf. So könnten in der Fußgängerzone Unterschriften gesammelt, Infostände aufgebaut oder Flugblätter verteilt werden.

Quelle: TASSO