Seit dem 1. Mai 2026 greift die
Wo liegen die Dieselpreise und Benzinpreise aktuell?
In Dresden war in der Kategorie Benzin E10 rund 1,95 Euro pro Liter der günstigste Preis. In anderen Stadtteilen verlangten andere Ketten allerdings auch bis zu rund 2,03 Euro pro Liter. Bei Diesel startete der Preis bei rund 2,00 Euro und reichte bis zu rund 2,06 Euro pro Liter. Die regionalen Unterschiede präsentierten sich sowohl bei Benzin als auch Diesel mit einer sehr geringen Differenz. Interessant ist auch ein Blick auf die Preise in kleineren Kommunen mit wenig Konkurrenz unter den Kraftstoffanbietern. Sie positionierten sich mit durchschnittlich rund 2,04 Euro pro Liter Diesel im oberen Mittelfeld. In der sächsischen Kleinstadt Grimma kostete der Liter Benzin E10 am Morgen des 6. Mai 2026 rund 2,01 Euro, was ebenfalls das obere Mittelfeld der Durchschnittspreise repräsentiert. Allerdings sind solche Differenzen normal. Das gilt auch für die unmittelbar nach der Reduzierung der Energiesteuer erhobenen Preise. Sie sind der erhöhten Nachfrage rund um Feiertage, Schulferien und verlängerte Wochenenden geschuldet.
Was beeinflusst die Kraftstoffpreise in den nächsten Tagen?
Regulär hätte die Ankündigung der Förderquoten durch die OPEC für eine Reduzierung der Börsenhandelspreise für Erdöl gesorgt. Immerhin sollen ab Juni 2026 (ohne Berücksichtigung der Vereinigten Arabischen Emirate) rund 188.000 Barrel Erdöl pro Tag mehr als bisher gefördert werden. Das heißt, ab Juni greift noch einmal die gleiche Erhöhung der Förderquote, die bereits für April und Mai 2026 beschlossen worden war, denn auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben offiziell bestätigt, die tägliche Fördermenge weiter zu erhöhen.
Für den Zickzackkurs der Erdölpreise an den Rohstoffbörsen sorgten die Nachrichten rund um den Krieg im Nahen Osten sowie die Befahrbarkeit der Straße von Hormus. Nachdem am 5. Mai 2026 zwei Schiffe erfolgreich die Straße von Hormus passieren konnten, waren die Erdölpreise deutlich gesunken. Allerdings kündigte US-Präsident Donald Trump an, den Geleitschutz zu pausieren. Das könnte die positiven Auswirkungen der Erhöhung der OPEC-Förderquote zunichtemachen. Erfahrene Börsianer gehen deshalb von einer sogenannten Seitwärtsbewegung der Erdölpreise aus. Das heißt, sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit mit geringen Ausschlägen auf einem hohen Niveau bleiben und zu einem Verharren der Kraftstoffpreise in der Nähe der 2-Euro-Marke führen.
Quelle: Börse Frankfurt, White House, OPEC

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