Facebook räumt neue Datenpanne ein

Der Internetkonzern Facebook hat den Skandal rund um Cambridge Analytica noch nicht richtig überwunden, da muss er schon die nächste Datenpanne zugeben. Demnach sollen die privaten Postings von über 14 Millionen Nutzern zumindest vorübergehend öffentlich geworden sein.

Facebook-Fehler vom 18. bis 27. Mai 2018

Das räumte Facebook jetzt gegenüber US-Medien ein. Zu der Datenpanne, bei der die privaten Postings öffentlich angezeigt wurden, kam es vom . Betroffen waren gut 14 Millionen Nutzer, berichteten die Tech-Portale „Techcrunch“ und „Recode“.

Während des betreffenden Zeitraums seien die Einstellungen der Nutzer automatisch verändert worden, ohne diese zu benachrichtigen. Dadurch hätte die gesamte Facebook-Community Beiträge sehen können, die eigentlich nur für Freunde oder bestimmte, kleinere Gruppen gedacht waren.

Facebook gerät weiter unter Druck

Für Facebook kommt die erneute Datenpanne natürlich zur Unzeit. Gerade erst stand das Unternehmen bei Datenschutz und Privatsphäre unter Druck, nachdem Cambridge Analytica etliche Nutzerdaten für den US-Wahlkampf von Donald Trump eingesetzt hat. Jetzt kommt es zu einem neuerlichen „PR-, als auch Managament-Desaster“, so das Tech-Blog „Recode“.

Allerdings sei noch unklar, von wie vielen der 14 Millionen betroffenen Nutzer tatsächlich Nachrichten an die Öffentlichkeit gerieten. Fakt ist bisher lediglich, dass der Fehler mittlerweile behoben sei, wie Erin Egan, zuständige Facebook-Managerin, mitteilte. Sie erklärte, dass sich Facebook entschuldigen wolle und damit beginne, die betroffenen Nutzer zu informieren.

Quelle: dpa