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Alben von Prince werden von Sony neu aufgelegt | Alltagsmagazin.de

Alben von Prince werden von Sony neu aufgelegt

Zwischen den Nachlassverwaltern des Sängers Prince und Sony Music Entertainment wurde Anfang Juni 2018 ein umfangreicher Vertrag abgeschlossen. Damit erhält Sony das Recht, zahlreiche Alben des Künstlers weltweit zu vertreiben.

Sony wird von den Nachlassverwaltern von Prince als der ideale Partner eingeschätzt, um die Werke des Künstlers auch nachfolgenden Generationen noch zugänglich zu machen. Ob von dem neuen Vertrag auch bisher unveröffentlichte Werke betroffen sind, ging aus den bisherigen Statements von Sony Music Entertainment und den Nachlassverwaltern nicht hervor.

Auf welche Alben von Prince dürfen sich die Fans bei Sony freuen?

Die schlechte Nachricht für die Fans ist, dass Sony die Rechte für vier Erfolgsalben nicht bekommen hat. Dabei handelt es sich um „Purple Rain“, „Graffiti Bridge“, „Parade“ und „Batman“. Bei diesen Alben müssen die Rechte Dritter beachtet werden. In diesem Fall kann derzeit noch Warner Bros. bestimmen, denn die dort enthaltene Musik ist ein Bestandteil von Filmen des Studios. Einige Rechte an Prince-Titeln liegen außerdem noch bei Universal, obwohl es unbestätigte Gerüchte gibt, dass der 2017 mit Universal geschlossene Lizenzvertrag rückgängig gemacht worden sein soll. Ab sofort stehen Sony die Rechte an 19 Prince-Alben zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise „The Rainbow Children“, „Planet Erde“ und „The Gold Experience“. Am dem Jahr 2021 kann Sony die Vertriebsrechte für Nordamerika an einem Dutzend weiteren Alben nutzen. In dieser Liste finden sich beispielsweise „Diamonds and Pearls“ und „Controversy“.

Welches Lebenswerk hat Prince hinterlassen?

Der Künstler mit dem bürgerlichen Namen Prince Rogers Nelson startete seine musikalische Karriere Ende der 1970er Jahre. Er betätigte sich als Songwriter, Komponist, Musikproduzent, Sänger, Gitarrist, Schlagzeuger und Keyboarder. Zu seinen Besonderheiten gehörte der Mix aus unterschiedlichen Musikstilrichtungen. Von 1993 bis 2000 war er aufgrund von Differenzen mit Warner Bros. Records vorübergehend unter dem Namen TAFKAP aktiv. Prince veröffentlichte insgesamt vierzig Studioalben, drei Livealben und ein halbes Dutzend Kompilationen. Hinzu kommen acht Internetalben sowie zwei Tributealben. Insgesamt räumte der 2016 verstorbene Künstler mehr als 160 Auszeichnungen für die Verkaufszahlen seiner Musik ab. Schon zu Lebzeiten überstieg die Anzahl der von ihm verkauften Werke die 100-Millionen-Grenze. Die meisten Verkäufe erzielte er in den USA und in Großbritannien. Sein erster Welthit war „Purple Rain“. Damit hielt er sich mehr als hundert Wochen in den amerikanischen Charts und gelangte dort sogar auf den Spitzenplatz. Außerdem schaffte es dieser Prince-Titel auch in die Charts in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Quelle: princevault, Variety