Taifun „Mangkhut“ hat die Philippinen verwüstet

Während die Ostküste der USA mit dem Hurrikan „Florence“ kämpft, verursacht auf der anderen Seite der Erdkugel der Taifun „Mangkhut“ schwere Schäden. Er hat auf den Philippinen bereits erste Todesopfer gefordert.

Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei Frauen, die durch Bergrutsch starben, der durch die Regenfluten ausgelöst wurde, welche der Taifun „Mangkhut“ derzeit auf die Philippinnen schüttet. Er gibt als der bisher weltweit stärkste Wirbelsturm des Jahres 2018.

Der Taifun „Mangkhut“ wird schwere Schäden hinterlassen

Kurz nach Mitternacht Ortszeit traf der Taifun „Mangkhut“ auf der philippinischen Insel Luzon auf Land. Schon zuvor waren in seinem Einzugsgebiet Windspitzen von bis zu 325 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Auf Luzon wurden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde gemessen. Damit übertreffen die Sturmböen von „Mangkhut“ die Windspitzen beim Hurrikan „Florence“ um 120 Stundenkilometer. Das ist besonders fatal, weil es auf den Philippinen besonders viele Häuser in Leichtbauweise gibt. Deshalb gehen die lokalen Sicherheitsbehörden auch davon aus, dass die Zahl der Todesopfer steigen wird. Doch es zeigt sich auch, dass die Maßnahmen greifen, die nach dem Supertaifun „Yolanda“ von den lokalen Katastrophenschutzbehörden etabliert wurden. Aktuell droht auf den Philippinen ein erhebliches Risiko von Erdrutschen, weil der Starkregen noch eine Weile anhalten wird. Problematisch für die Hilfsleistung ist, dass der Flughafen Tuguegarao durch den Taifun erheblich beschädigt wurde. Die Schadenssummen werden gigantisch, denn durch den Taifun „Mangkhut“ gibt es Schäden auf mehr als 1,2 Millionen Hektar Reis- und Maisfeldern.

Nun bereitet sich China auf das Eintreffen von „Mangkhut“ vor

Der Taifun „Mangkhut“ ist derzeit über dem Südchinesischen Meer unterwegs. In den nächsten Stunden wird er zuerst Bangkok und am Sonntag Südchina erreichen. Sein weiterer Zugweg wird auch den nördlichen Landesteilen von Vietnam Starkregen und Überflutungen bescheren. Vom Hongkong Observatorium wird eingeschätzt, dass Hongkong den stärksten Wirbelsturm der letzten sechs Jahrzehnte erleben wird. Deshalb wurden bereits umfangreiche Evakuierungen angeordnet. Sie gelten vor allem rund um das Pearl River Delta. Die chinesischen Sicherheitsbehörden hatten zudem die Kapitäne von mehr als 6.000 Schiffen aufgefordert, die gefährdete Region zu verlassen oder den nächstgelegenen Hafen anzusteuern. Außerdem hat die chinesische Regierung die Ölplattformen der Region bis auf Notbesatzungen komplett geräumt. Insgesamt wurden rund 3.000 Arbeiter an Land geholt. Außerdem wurde vorsorglich der Betrieb zahlreicher Fährverbindungen gestoppt.

Quelle: Xinhua, Twitter, Instagram, CNN