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In den USA besteht bei Hunderten Menschen Risiko für Ebola

Nach einem aktuellen Bericht in der LA Times könnten möglicherweise etwa 1.000 Menschen in den USA mit Ebola in Kontakt gekommen sein. Der Grund dafür ist, dass bei der Krankenschwester, die am Mittwoch eingeliefert worden ist, die Krankheit bereits während vor Flugantritt ausgebrochen sein könnte. Sie war von Dallas nach Cleveland und wieder zurück geflogen, obwohl sie bereits erhöhte Temperatur hatte. In diesem Stadium ist Ebola bereits ansteckend.

Wie geht die CDC mit diesem Risiko für Ebola um?

Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC hat sofort nach Bekanntwerden dieses Risikos für weitere Fälle von Ebola einen Aufruf veröffentlicht, nach dem sich alle Passagiere bei der CDC melden sollen, die in den gleichen Flugzeugen von Dallas nach Cleveland und zurück gesessen haben, in denen sich auch die Krankenschwester befand. Anhand spezieller Fragebögen soll dann geprüft werden, ob sie möglicherweise mit der mit Ebola infizierten Krankenschwester in Kontakt gekommen sein könnten. Sollte sich ein solcher Verdacht ergeben, werden die Betroffenen von der CDC lückenlos überwacht. Zu den möglichen Betroffenen gehören die Passagiere auf dem Frontier Airlines Flug Nr. 1142 am 10. Oktober 2014 von Dalles nach Cleveland und dem Flug Nr. 1143 der gleichen Airline am 13. Oktober 2014 von Cleveland nach Dallas.

Welche Maßnahmen werden noch ergriffen?

Die CDC hat sich von Frontier Airlines die Passagierlisten für die beiden betroffenen Flüge aushändigen lassen. Die Fluggäste werden parallel zu dem öffentlichen Aufruf von der amerikanischen Gesundheitsbehörde schriftlich über ihr persönliches Risiko für eine Infektion mit Ebola benachrichtigt. Dass allein bei den beiden Flügen insgesamt knapp 900 Menschen betroffen sein könnten, liegt daran, dass auf dem Flughafen Dallas in der gleichen Ebene fünf weitere Flüge abgefertigt wurden. Auch dort könnte es zu einer Übertragung von Ebola gekommen sein. Frontier Airlines reagierte sofort und beurlaubte auch die Crews der beiden Flugzeuge für die Zeit der bei einem Verdacht auf Ebola üblichen Quarantäne. Vorsorglich wurden in beiden Flugzeugen auch die Sitzbezüge und Teppiche im Umfeld des Platzes ausgetauscht, auf dem die Krankenschwester saß.